Die Koppstraße bzw. Gablenzgasse bzw. ihre Fortsetzung am Flötzersteig sind derzeit mit highway=primary getaggt.
Auf dem stadteinwärtigen Ende, am Gürtel, gibt es mit der Burggasse bzw. Neustifstgasse Fortsetzungen mit highway=secondary, wiewohl der Gürtel selbst auch highway=primary ist.
Am stadtauswärtigen Ende jedoch endet der primary im Nichts. Konkret an der Kreuzung Flötzersteig / Tinterstraße wo es kein relevantes Ziel gibt. Die südwestlich angrenzenden Straßen sind ab dort highway=secondary. Das ist nicht konsistent. Eine primary sollte an eine andere primary andocken oder ein überörtlich wichtiges Ziel erreichen. Ansonsten wäre aus meiner Sicht ein Rückstufung angezeigt.
Ich denke, die primary rührt daher, dass das eine Landesstraße B ist (ehemalige Bundesstraße). Von der Verkehrsbedeutung schätze ich den Flötzersteig jedenfalls nicht gleichwertig mit anderen wiener primary zB Wienzeile, Gürtel oder Handelskai ein, sondern geringer. Er hat zB nur einen Fahrstreifen je Richtung und weniger Verkehrsbelastung. Die Koppstraße / Gablenzgasse haben zwei Fahrstreifen je Richtung, da bin ich zwiegespalten. Ich könnte auch damit Leben, nur den Flötzersteig rückzustufen und Koppstraße / Gablenzgasse bis zur Maroltingergasse auf primary zu belassen. Mit der Maroltingergasse (highway=secondary) und der Klinik Ottakring (ehem. Wilhemindenspital) als Zielpunkt.
Weiters nicht ganz kosisten im Westen Wiens finde ich die Bahnhofstraße, derzeit residential. Sie ist eine Verbindung vom Flötzersteig / Linzer Straße Richtung B1 / Westausfahrt. Das parallele Äquivalent nach Norden, die Deutschordenstraße, ist sogar secondary. Zumindest tertiary erschiene mir für die Bahnhofstraße angemessen. Vielleicht kann man auch Deutschordenstr. und Keißlergasse auf tertiary angleichen?
Da ich die Edits von residential auf secondary bei der Deutschordenstraße und Keißlergasse gemacht habe, würde ich mich gerne zur Diskussion anbieten.
Deutschordenstraße und Bahnhofsstraße würde ich als tertiary angemessen empfinden.
Bei der Keißlergasse müsste man hingegen ein bisschen diskutieren, da das Verkehrsaufkommen defakto ähnlich gering wie bei der Linzer Straße am vergleichbaren, paralellen Abschnitt ist. Eventuell müsste die dann auch rückgestuft werden.
Zum Flötzersteig: Ich glaube es würde am meisten Sinn machen, wenn die Primary entweder beim Joachimsthalerplatz oder bei der Müllverbrennungsanlage (bei der Abfahrt zur Ameisbachzeile) endet.
Die aktuellen Secondary-Äste beim Flötzersteig sollten hingegen eher tertiary sein.
Die Linzer Str. ist definitiv hochwertiger als die Keißlergasse. Straßenbahn, viele Geschäfte, historisch wichtige Achse, 50km/h vs. 30 km/h fallen mir hier spontan ein.
Das finde ich nicht. Also es sollte jedenfalls die selbe Kategorie wie der Flötzersteig sein, weil quasi alle Autos, die den Flötzersteig befahren, auch dort durchkommen. Von der überörtlichen Bedeutung sind diese Straßen gleich, auch wenn sie nicht ganz gleich ausgebaut sind. Ein Wechsel der Straßenkategorie im Nichts ist nicht gut, das war sogar der Auslöser meiner Initiative.
Möglicherweise sollte man sogar Flötzersteig, Koppstraße und Gablenzgasse alle auf secondary umstufen, da sonst die Primary wieder irgendwo enden muss, wo sie nicht weitergeht.
Nicht als ob das ein Kriterium wäre. Ich seh das als non-local ähnlich zur B224 (Altmannsdorfer Straße) nördlich des Wienflusses in der Felberstraße. Dort ist die Vorrangstraße auch als secondary eingestuft.
Ich habe noch ein Argument für eine Rückstufung der Koppstraße: Wenn man am Gürtel von Norden kommt, werden Autos, die zur Westautobahn (A1 Linz) wollen, mit riesigen Wegweisern vorm Rechtsabbiegen in die Koppstraße abgehalten und weiter den Gürtel entlang geleitet.
Siehe https://mapillary.com/map/im/1192505305443694
Aber gegen die Einstufung von Deutschordenstraße, Bahnhofsstraße und Keißlergasse alle auf tertiary hat derweil niemand was? Ich würde dies dann umsetzen wollen ;)
Meine Idee bezüglich der Aufspaltung beim Flötzersteig wäre folgende:
Tinterstraße, Kinkplatz, Müller-Gutenbrunn-Straße auf secondary belassen, da gut ausgebaut und auch als Vorrangsstraße beschildert.
Flötzersteig zwischen Tinterstraße und Linzerstraße auf tertiary (oder gar nur residential) umtaggen, da stellenweise sehr eng, nur eine Einbahn und eigentlich ein “Schleichweg“ (Abkürzung). - zur Referenz hier ein Bild von Mapillary
Mein Vorschlag diesbezüglich ist auch hier im Bild ersichtlich: Violett=Tertiary, Gelb=Secondary
Im konkreten Fall stimme ich zu, dass ein downgrade auf secondary wohl sinnvoll ist, aber ich finde, es gibt durchaus Fälle, wo eine primary in einer Kreuzung auf zwei oder mehr secondary enden darf - vielleicht ist in diesen Fällen ist wahrscheinlich dann auch ein “überörtlich wichtiges Ziel” begründbar, aber ich würde es nicht generell ausschließen. Wie gesagt, eh eine theoretische Anmerkung/Diskussion, weil im konkreten Fall ich dir ja eh zustimme.
Ich weiß, bis jetzt gab es nur Stimmen dafür, aber solche Änderungen mitten während der Diskussion sind vorschnell. Es sind noch dazu gerade Schulferien. In OSM haben wir keinen Geschwindigkeitswettbewerb. Ich hätte es besser gefunden, noch ein paar Tage zu warten, ob sich noch jemand in die Diskussion einbringen möchte.
Bei der Änderung war ich voreilig, weil ich schließlich überhaupt der einzige war, der bislang gemeint hatte, das es eine secondary sein sollte. All die Jahre vor meinem Changeset war es ja berreits eine tertiary.
Ich habe sozusagen nur meinen eigenen Fehler revertiert, aber ich verstehe deine Argumentation