Moin

Auch unter Fischköppen kann es Hafenbanausen geben!
Hört auf jemand, dessen Wiege in der Nähe eines Dockhafens gestanden hat!

Anne Waterkant givt dat Dock- und Tidenhäfen.
Hamburch ist größtenteils ein Tidenhafen, da muss man die Tampen 'n beten lockerer lassen, damit sich das arme Schiff nicht dran aufhängt.
In meiner alten Heimat Bremerhaven dagegen gibt’s größtenteils Dockhäfen, nur die Stromkajen vom Containerterminal und Columbusbahnhof sind tidenabhängig.

Es geht aber gar nicht um Docks, sondern um Dockhäfen. Und diesbzgl.:

… sehe ich keine Widersprüche,

denn:
enclosed area = umschlossene Fläche
of water for ships = von Wasser für Schiffe
height of the water can be managed = der Wasserstand kann reguliert werden

Das trifft nicht nur auf Docks hinter Docktoren zu, sondern auch auch auf Dockhäfen hinter Schleusen zu:
Auch die regulieren den Wasserstand.

Schleusen werden idR als Kammerschleusen mit zwei Toren gebaut, ist die Kammer aber zu kurz, kann es auch “Dockschleusungen” geben, d.h. bei passendem Wasserstand auf beiden Seiten werden beide Tore aufgemacht. Selbst schon mal gesehen bei der alten Doppelschleuse des Fischereihafens, die war 'n büschn knapp für manches moderne Schiff, das da rein oder raus wollte …

Nee, dascha man ok im (Nord)deutschen als Dockhafen benannt! Man muss es halt nur kennen …

Ob Düsseldorf als Dockhafen durchgeht, keine Ahnung, ist zu lütt so’n Binnenhafen für jemand aus 'ner echten Seehavenstadt, übersteigt meine Kenntnisse … Ein Tor direkt am Hafen sehe ich auf die Schnelle nicht, dürfte also vom Wasserstand des Rheins abhängig sein, keine Ahnung, wie reguliert der dort ist …