Wenn ich Ausdruecken will, dass ich ein groesseres gebiet mit der Eigenschaft-A habe, und innerhalb dieses Gebietes eien Flaeche liegt, die ZUSAETZLICH die Eigenschaft-B hat, dann habe ich dafuer verschiedene Moeglichkeiten.
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Ich zeichne ein Polygon fuer die Eigenschaft-A und einfach ein zweites Polygon fuer die Eigenschaft-B und fertig. Da keine weiteren Aussagen gemacht werden (keine Relation oder so) gilt jede Eigenschaft in der Gesamtflaeche ihres Polygons, so dass in der Schnittflaeche beide Eigenschaften gueltig sind. Dieses Verstaendnis ist aber nicht gerade offensichtlich, und wenn man sich diesen thread oder die gaengige Tagging-Praxis anguckt auch nicht unbedingt selbstverstaendlich.
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Ich zeichne ein outer-Polygon mit der Eigenschaft-A ubnd ein inner-Polygon mit der Eigenschaft-A und der Eigenschaft-B und verknuepfe diese beiden durch eine multipolygon-Relation. Das Multipolygon druekct aus, dass im Randbereich nur die Tags vom outer-Polygon gelten (also Eigenschaft-A), waehrend im Inneren nur die Tags des inner-Polygons gelten (also Eigenschaft-A und Eigenaschaft-B). Das ist so zwar etwas komplizierter aufgebaut als Variante 1, dafuer ist jedem (der verstanden hat wofuer eine multipolygon-Relation da ist) klar, was damit ausgedrueckt wird. Was ein Renderer hierbei anzeigt, ist alelrdinsg weiterhin Sache des Renderers. Denn je nach Anwendungszweck mag er in der Darstellung des inneren Bereiches die Eigenschaft-A als wichtiger ansehen, oder die Eigenschaft-B, oder aber durch die Kombination beider Eigenschaften hat er vielleicht soagr eine dritte Darstellungsart.
Ein Beispiel, wo ich Variante 2 so benutzt habe, war ein Heide-Naturschutz-Gebiet. Im Inneren der Heide-Flaeche befindet sich ein See, der ebenfalls zum Naturschutzgebiet gehoert. Ich habe also eine multipolygon-Relation eingetragen, bei dem das outer-poylgon mit Heide und mit Naturschutz gekennzeichnet ist, waehrend das inner-Polygon mit See und Naturschutz gekennzeichnet ist. Nach Variante 1 haette man fuer das Naturschutzgebiet ein eigenes Polygon gezeichnet, und dann darauf vertraut, dass jeder schon richtig verstehen wird, wie sich das dann in kombination mit der Heide und dem See verhaelt.
Gruss
Torsten