Vielen Dank schonmal, dass ihr mir noch antwortet. Ich weiß ich bin eine Nervensäge.
Also meine Eingangsfrage war, was passiert, was, wenn man landuse=meadow über landuse=commercial zeichnet. Dass mir das nicht richtig erschien, war ja der Grund für mein Post hier. Meine spätere Idee, dass es besser wäre ein natural=grass zu definieren, wurde damit beantwortet:
Ich habe mal in 18 Städten (Göppingen, Stuttgart, München, Dresden, Leipzig, Lübeck, Hamburg, Hannover, Essen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Offenbach, Mainz, Karlsruhe, Heilbronn, Bremen und Köln) grüne Flächen innerhalb von Landuse=Residential gesucht. In 16 Fällen waren die Flächen übereinander, in 2 Fällen waren die Residential Flächen drum herum gezeichnet. Mit Multipolygonen hat niemand gearbeitet.
Der Vorschlag mit den Multipolygonen scheint nicht gängige Praxis zu sein. Ich habe das bisher in meiner kurzen Zeit bei OSM zweimal gemacht und es fiel mir recht schwer. Das liegt aber wahrscheinlich eher an der fehlenden Übung.
Eigentlich dachte ich, dass das möglich sein sollte. In meinen Augen kann ein Spielplatz oder eine Wiese zu Residential gehören
Scheinbar bevorzugen Render kleinere Flächen gegenüber umgebende größeren. Das ist natürlich kein Garant für die Zukunft
Also ein Fläche mit Landuse=Commercial und Landuse=Grass? Ich weiß nicht recht
so mache ich es auch, wenn noch kein Landuse vorhanden ist. Meist mache ich dann mehrere kleinere Stücke und ziehe die Ecken dann in hoher Zoomstufe zusammen. Ist zwar aufwendig, aber Korrekturen/Änderungen sind viel einfacher.
Nur bei vorhanden großen Flächen geht das leider nicht oder nur sehr aufwendig
Mein Fazit bis jetzt: Wenn irgend möglich, zeichne ich Flächen nebeneinander. Ich vermeide gleich lautende Flächen, also zweimal Landuse=* übereinander. Leisure oder ähnliches zeichne ich weiterhin über bestehende Landuse Flächen, da dies gängige Praxis ist. Sollte es mal zu einem Problem werden, wird das sicher IT seitig gelöst, da es massenhaft so gehandhabt wird.
Viele Grüße
Thomas