Ich habe immer mehr das Gefühl, dass es nicht darum geht was OSM braucht sondern das es eine Gruppe von Leuten gibt, die OSM und insbesondere die OSMF brauchen, um sich dann mit diesen Dingen selbst profilieren zu können. Viel dagegen kann man ja nicht sogen ohne als Buh-Mann dazustehen. Wenn man der OSMF Mailing Liste folgt, geht es -neben ein paar organisatorischen Dingen- nur noch um Zeugs wie Code of Conduct, Diversity, Wahlen etc. Ich habe dabei oft das Gefühl, dass die Diskutanten OSM eigentlich gar nicht sonderlich mögen sondern nur da sind, weil sie hier eine Bühne haben. Das ganze entwickelt sich zunehmend zum Selbstzweck und entgleitet. Ich habe dort schon lange nichts mehr gelesen, von dem ich sagen würde, das bringt OSM inhaltlich vorwärts. Wenn ich mir anschaue, was die aktivsten Teilnehmer dieser Diskussion zu OSM an Daten beitragen, frage ich mich, ob sie nicht besser beim noch zu gründenden ODDC - Open Diversity Debatier Club aufgehoben wären.
Wenn man darüber diskutiert, wie man mehr (Rand)Gruppen zum Mappen bewegen kann, sollte man vielleicht wenigsten ansatzweise wissen, was mappen ist.