Related: Mein erster Edit ist aufgrund einer Note entstanden. Insofern kann ich das bestätigen.
Wenn ich für mich selbst was mappe, dann kann ich recht gut einschätzen, ob ich das erreicht habe, was ich erreichen wollte. Bei Notes versuche ich erstmal ein mentales Modell davon zu erarbeiten, was der andere eigentlich haben will. Denn wird die Note “gelöst”, ohne das Problem des Erstellers zu lösen, dann sind beide Seiten unglücklich. Der Ersteller, weil er immer noch sein Problem hat, und der Mapper, weil er helfen wollte und das nicht erreicht hat. Dass die Karte hinterher objektiv besser ist, ist da zweitrangig.
Ein ungenauer Hinweis wie “Hier fehlen Einfahrten” erschwert dieses mentale Modell. Möchte der Ersteller die Einfahrt genau an der Note haben? Alle an der Straße? Alle im Dorf? In ganz Deutschland?
Ich kann also mehr Einfahrten mappen, als der Ersteller wollte - dann hab ich unnötige Arbeit geleistet, denn es war nicht nötig, die überflüssigen Einfahrten zu mappen. Oder ich kann zu wenige mappen - dann sind wieder beide unglücklich.
Notes haben eine große soziale Komponente. Dass die Karte dadurch verbessert wird, spielt eine eher untergeordnete Rolle. Entsprechend wirken Notes, die scheinbar Arbeit auf andere übertragen wollen, unnütz, denn es ist nicht davon auszugehen, dass sich der Ersteller hinterher freuen oder bedanken wird.
Wirklich lösen kann man dieses Problem nur damit, dass die Notes genauer beschreiben, was erreicht werden soll. Das kann einschließen, dass man in einer bestimmten Straße alle Einfahrten gemappt haben möchte - Dieses Ziel kann dann entsprechend so formuliert werden, dass man die Leute dazu anregen möchte.
Beim Zeitung austragen wechsele ich in der Straße öfters die Straßenseite an den Einfahrten. Wenn sie jemand eintragen würde, fände ich das toll. Danke!
Wirkt schon ganz anders als “In der Straße fehlen Einfahrten”.