Wer das Thema Notes strukturiert angehen möchte … es gibt ein Programm zur Ermittlungen aller Notes eines bestimmten Bereiches. Damit kann man sich schnell einen guten Überblick verschaffen.
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Huh, das klingt geheimnisvoll. ![]()
Es gibt viele verschiedene Programme, die irgendwas mit Notes machen, eins davon ist note-viewer
Ich benutze den RSS-Feed: https://www.openstreetmap.org/api/0.6/notes/feed?bbox=x1,y1,x2,y2. Immer, wenn sich in dem Bereich, den ich bei der BoundingBox angegeben habe, was tut, springt der Feed an (ich verwende r2e, um mir eine Mail schicken zu lassen). Meist schaue ich mir die Notes dann an. Wenn ich das Problem lösen kann, löse ich es. Wenn ich was dazu beitragen kann, schreibe ich das und wenn nicht, mache ich nichts. Manchmal mache ich mir auch eine mentale Notiz, dass ich an der Stelle mal nachschau, wenn ich in der Gegend bin.
Und noch was: Ist es nicht vielleicht ein Denkfehler, zu glauben, dass alle Notes bearbeitet werden müssen? Meiner Ansicht nach ist es durchaus OK, wenn die sich an Stellen ansammeln, an denen niemand tätig ist. Kann auch Leute motivieren, tätig zu werden. Ist mir jedenfalls lieber, wie wenn jemand aus der Ferne versucht zu reparieren und dabei andere Fehler einbaut. Ist ja auch schon passiert.
Related: Mein erster Edit ist aufgrund einer Note entstanden. Insofern kann ich das bestätigen.
Wenn ich für mich selbst was mappe, dann kann ich recht gut einschätzen, ob ich das erreicht habe, was ich erreichen wollte. Bei Notes versuche ich erstmal ein mentales Modell davon zu erarbeiten, was der andere eigentlich haben will. Denn wird die Note “gelöst”, ohne das Problem des Erstellers zu lösen, dann sind beide Seiten unglücklich. Der Ersteller, weil er immer noch sein Problem hat, und der Mapper, weil er helfen wollte und das nicht erreicht hat. Dass die Karte hinterher objektiv besser ist, ist da zweitrangig.
Ein ungenauer Hinweis wie “Hier fehlen Einfahrten” erschwert dieses mentale Modell. Möchte der Ersteller die Einfahrt genau an der Note haben? Alle an der Straße? Alle im Dorf? In ganz Deutschland?
Ich kann also mehr Einfahrten mappen, als der Ersteller wollte - dann hab ich unnötige Arbeit geleistet, denn es war nicht nötig, die überflüssigen Einfahrten zu mappen. Oder ich kann zu wenige mappen - dann sind wieder beide unglücklich.
Notes haben eine große soziale Komponente. Dass die Karte dadurch verbessert wird, spielt eine eher untergeordnete Rolle. Entsprechend wirken Notes, die scheinbar Arbeit auf andere übertragen wollen, unnütz, denn es ist nicht davon auszugehen, dass sich der Ersteller hinterher freuen oder bedanken wird.
Wirklich lösen kann man dieses Problem nur damit, dass die Notes genauer beschreiben, was erreicht werden soll. Das kann einschließen, dass man in einer bestimmten Straße alle Einfahrten gemappt haben möchte - Dieses Ziel kann dann entsprechend so formuliert werden, dass man die Leute dazu anregen möchte.
Beim Zeitung austragen wechsele ich in der Straße öfters die Straßenseite an den Einfahrten. Wenn sie jemand eintragen würde, fände ich das toll. Danke!
Wirkt schon ganz anders als “In der Straße fehlen Einfahrten”.
Warum meinst du, die zusätzlichen Einfahrten waren überflüssig? Der Logik folgend wären dir also eine Note je Einfahrt lieber als eine allgemeine Note im Dorf?
Der Informationsgehalt beider Notes ist aber der gleiche. Warum sollte man die eine Note jetzt als sinnlos schließen und die andere nicht?
5 posts were merged into an existing topic: Sind Hinweise mit “Driveways wurden noch nicht eingetragen” verboten?
Ich nutze auch gerne https://resultmaps.neis-one.org/osm-notes-country?c=Germany, dort werden neue Notes auch auf der Karte hervorgehoben. Leider ist Deutschland hier die niedrigste Ebene, noch besser wäre ja eine Liste welche das auf Bundesland- oder Regierungsbezirksebene auflistet.Zudem habe ich den RSS-Feed für Notes und Changesets in der Nähe in Thunderbird abonniert.
Naja, uns geht es ja auch darum, eine möglichst niederschwellige Möglichkeit zu bieten, dass Fehler gemeldet werden können. Da meldest du als nicht-mappender Kartennutzer einen Fehler und es dauert drei Jahre, bis sich etwas tut - kommt auch nicht so gut.
Und ja, wenn ich mal wieder etwas strukturierter über die Notes gehe, finde ich Hinweise der Art “hier ist das nächste halbe Jahr Baustelle”, die bereits 2-3 Jahre alt sind. Das ist gar nicht so selten, dass einfachst bearbeitbare Hinweise komplett in die Jahre gekommen sind.
Das !!
Wie unkonkret darf es denn sein? Ist “Hier stimmt etwas nicht” für dich immer noch ok?
Wie ich schrieb: Sie sind nicht notwendig, um das konkrete Problem des Erstellers zu lösen.
Es gibt keine Logik, nur gute und schlechte Formulierungen.
Von Schließen habe ich nichts gesagt, diese Beurteilung überlasse ich anderen. Ich habe beleuchtet, weshalb diese beiden Notes so unterschiedlich sind, obwohl das Endergebnis in OSM gleich aussehen würde.
Um Schulz von Thuns Vier-Seiten-Modell – Wikipedia zu bemühen: Die Sachebene ist gleich. Doch insbesondere auf der Beziehungsebene sind sie sehr verschieden, was für ein soziales Projekt eben doch auch wichtig ist. Wir sind keine Roboter.
Ich wollte mich hier nie an Diskussionen beteiligen und werde es bestimmt auch schnell bereuen, aber den Hinweis auf andere Tools, die auf das Fehlen von Details hinweisen, möchte ich gerne unterstreichen.
Wenn ich mit StreetComplete unterwegs bin, werde ich nach der Art von Hydranten und nach dem Durchmesser gefragt. Nach Hausnummern ebenso. Für solche Dinge bringt ein zusätzlicher Hinweis nichts, außer, dass ich den dann auch noch sehen und schließen muss. Sehe ich ihn nicht, bleibt er offen und jemand anderes muss erst nachschauen, um zu merken, dass die Daten längst da sind, und die Note schließen. Das ist Ressourcenverschwendung.
Notes gehen ja nicht von selber zu, wenn ihr Inhalt erledigt ist. Die Quest bei StreetComplete verschwindet selbsttätig, egal, über welchen Weg die fehlenden Daten beigetragen wurden.
StreetComplete und Notes sind doch zwei völlig verschiedene Dinge. Um bei dem Hydranten zu bleiben. StreetComplete fragt mich nach dem Durchmesser, wenn ich vor dem Hydranten stehe.
Eine Note kann ich von überall erstellen.
Sprich ist es nicht eher so, dass wenn solche Details fehlen, dass man davon ausgehen kann, dass vor Ort keiner mit StreetComplete durchs Dorf spaziert und daher keiner das Fehlen bemerken würde ohne einen Hinweis darauf?
Sie hängen aber zusammen, denn Streetcomplete zeigt auch offene Hinweise an. Andererseits werden mit SC Infos eingetragen und somit Hinweise erledigt, noch bevor diese unnötigerweise erstellt werden.
Nein, es werden auch in großen Städten mit aktiven Mappern Hinweise erstellt, die mit Streetcomplete hätten auch so beantwortet werden können.
Auch mit SC kannst Du notes von Überall erstellen und Fragen von SC zu fehlenden Dingen beantworten, egal wo Du gerade bist. Der einzige Unterschied ist nur, dass SC dann vehement nachfragt ob Du Dir wirklich sicher bist:
Ich finde das sehr sinnvoll gelöst, denn viele Detailfragen kann man nur lösen und mappen, wenn man wirlich vor Ort ist.
Eine Note von überall erstellen zu können hilft doch gar nicht, wenn ich zu ihrer Lösung doch wieder vor Ort sein muss, wo ich auch in StreetComplete die gleiche Frage gestellt bekomme, die in der Note als Freitext stehen würde.
Mit StreetComplete kann ich selbstverständlich auch sehen, wo es die meisten offenen Fragen gibt, und mich dann gezielt dorthin bewegen. Das habe ich auch schon oft so praktiziert.
Deine Theorie ist, dass andere Menschen das nicht tun, sondern nur auf Grund von Notes dorthin gehen würden. Ich weiß nicht — passiert das wirklich so? Wenn ja, warum bevorzugen diese Leute den Umweg “jemand schaut auf die Details eines Nodes, sieht, das etwas fehlt, trägt manuell eine Note ein, jemand anderes liest die Note, geht zum Problemort, öffnet den Node, editiert ihn und schließt die Note”? Dann muss doch mit “jemand sieht in SC die Frage, geht hin und beantwortet sie” irgendetwas schlecht sein, wenn man den ganzen Overhead für sinnvoll hält. Aber was?
Ich kann ja nur für mich sprechen und habe keine Ahnung, wie alle anderen “arbeiten”. Und ich bin wissbegieriger Neuling, die Fragen sind also ernst gemeint und nicht polemisch.
Meine Methode 1. - Da ich fast jeden Tag im Dreiländereck B-NL-D unterwegs bin, mache ich mir mit Kamera und Diktiergerät über alles Notizen wo ich dran vorbeikomme und Dinge sehe oder nicht (mehr) sehe, von denen ich glaube, sie auf die eine oder andere Weise in die Datenbank einzupflegen und “abarbeiten” zu können, was ich zu Hause dann auch sukzessive tue.
Für Dinge die ich nicht hinbekomme oder wo ich Fehler machen würde, erstelle ich eine Notiz in der Hoffnung, daß sich jemand findet der das macht und/oder mir hilft.
Diese Notizen fülle ich mit allen mir bekannten Informationen und manchmal schreibe ich gezielt andere Mapper an, mit der Bitte um Unterstützung und/oder Hilfe.
Meine Methode 2. - Ich habe einen Tagesplan wo ich mich rumtreiben werde und mache mir vorab Notizen zu ungelösten Hinweisen auf der Karte, an denen ich höchstwahrscheinlich vorbeikommen werde. Diese ungelösten Hinweise sollten in ganzen Sätzen mit ein paar Basisinformationen versehen sein. Ansonsten ignoriere ich sie.
Vor Ort schau ich mir das an, mache Bilder und Notizen mit dem Handy.
Wieder zu Hause wird das sukzessive abgearbeitet von mir oder ich frage andere Mapper, von denen ich weiß, daß sie relativ ortskundig sind.
Für mich ist diese Form der Frischluft-Mapperei die ehrlichste Form des mappens auf OSM.
Ja. Ich schaue häufiger nach Notes auf der Karte und gehe gezielt dorthin.
Was aber nur unter der Voraussetzung gilt, das jeder Mapper auch mit StreetComplete “pausenlos” sein Gebiet abläuft. Wenn du mit deinem StreetComplete nie an die Stelle kommst, hilft StreetComplete herzlich wenig.
Weil Mapper nicht “pausenlos” die Gegend begehen. Ich habe meinen Arbeitsweg. 5 mal die Woche die gleiche Strecke. Was 100m links und rechts ist sehe ich quasi nie. Wenn da ein Note ist, ist es aber einen kleinen Umweg wert. Hinzu kommt, dass ich mich erstmal nicht für alles interessiere und auch beim spazieren gehen nicht unbedingt am Handy kleben möchte.
Verstehe ich jetzt nicht. Willst du mir jetzt sagen, StreetComplete unterstützt mich dabei, den fehlenden Durchmesser aus der Ferne einzutragen in dem es mir die fehlende Information beschafft? Ich denke eher nicht.
Wenn es einen Mapper mit StreetComplete vor Ort geben würde, wäre der Durchmesser vermutlich erfasst und die Note tatsächlich überflüssig.
Wenn es einen Mapper mit StreetComplete vor Ort geben würde, wäre der Durchmesser vermutlich erfasst und die Note tatsächlich überflüssig.
Das glaube ich nicht unbedingt. Ich selbst habe die Hydranten-Fragen abgestellt, da z.B. der Durchmesser nicht einfach zu bestimmen war.
Und grundsätzlich schätze ich Hydranten als für die meisten Menschen uninteressant ein (obwohl sie hier im Forum anscheinend sehr beliebt sind), sodass Nodes zu Hydranten wohl eher ignoriert würden.
Wenn ich irgendwo unterwegs bin wo es viele Notes gibt schaue ich mir einige an und wenns in der Mehrheit für mich uninteressante oder unwichtige Themen sind guck ich mir den Rest auch nicht mehr an. Insofern kann ich das “Ermüdungs-Argument” gut nachvollziehen.
Z.B. war ich mal in einer Gegend wo lauter Nodes mit “Der Weg müsste hier mal fortgesetzt werden” waren. Da ich keine Wanderung geplant hatte, hab ich der Einfachheit halber sämtliche Nodes ignoriert.
Ich denke wenn man viele Nodes erzeugt sollte man sich als Mapper einfach darüber im Klaren sein, dass man dafür sorgt, dass andere Notes weniger gelesen werden.
Gegenfrage: inwieweit unterstützt Dich eine note besser als SC, die fehlenden Information aus der Ferne einzutragen?
