Vorab: Ich beschäftige mich relativ viel mit Radrouten-Relationen. Ich habe auch schon Superrouten angelegt, würde mich da aber nicht als Experten sehen. Ich versuchge mich trotzdem mal zu einigen Punkten an einer Antwort, wie ich das machen würde, ohne Garantie, dass das Konsens ist.

Erscheint mir sinnvoll, der genaue Wert ist wahrscheinlich nicht entscheidend. Ab 1000 Elementen sind die Relationen in ID nicht mehr sortierbar und sowieso nur sehr schwer handelbar. Wichtig ist also, dass die Relation deutlich unter 1000 Elementen hat, weil im Zuge der weiteren Verfeinerung der Daten Ways immer wieder geteilt werden und man sonst bald wieder an die 1000er-Grenze stößt.

Ich würde an einer logischen Stelle teilen, also tendenziell 2b oder wenn es sich anbietet 2a. Weniger für die Wanderer, die die Unterteilung evtl. schon auch sehen, sondern mehr für die Wartbarkeit: Wenn mal eine Lücke in der Relation entsteht, ist besser nachvollziehbar, welcher Teilrelation man welche Wege wieder zuordnen sollte.

Eigentlich haben die Teilstrecken gar keinen eigenen (OTG)-Namen. Wegen der Bearbeitbarkeit ist es aber üblich, Namen wie von dir vorgeschlagen zu vergeben, wobei es keinen einheitlichen Standard gibt. @Nadjita hatte hier mal einen sehr durchdachten Vorschlag gemacht, der aber noch nicht zum Proposal geworden ist: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Nadjita/Routes#General_rules

In der Regel werden alle relevanten Tags kopiert, einzelne Tags wie distance, website, from, to etc. müsste man überprüfen.

Nach meiner Erfahrung in der Regel nicht, und die Daten in OSM “gehören” ja auch nicht den Betreibern. Wenn es offizielle Etappen-Vorschläge gibt, kann es aber Sinn machen, wenn wir uns in OSM daran orientieren.

1 Like