Grenzsteine - Wartung vor Ort und in OSM

Ich dachte bisher, dass historische Grenzsteine nur noch in der Gegend herumstehen und vor sich her gammeln. Doch dem ist nicht so, die werden noch regelmäßig gewartet. :broom:

Ob der hier schon in OSM eingetragen ist werde ich noch evaluieren.


(Quelle: WN)

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@chris66

Wird am kleinen Grenzübergang Kleine Wache von Aachen - Vaalser Quartier (D) nach Vaals (NL) auch ab und an gemacht.

Noch in den Siebzigern durften Deutsche zwischen Sonnenunter- und -aufgang diesen Übergang nur mit einen Grenzgängerschein passieren.

Ist natürlich gemappt und mit Bild auf Wiki.

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Dieser hier wohl auch:

Ich hab’ aber schon ziemlich vermooste gesehen:

Müsste hier sein: OpenStreetMap

Finde da keinen Stein in OSM.

Stein und Schranke sind nun gemappt.

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Es gibt solche und solche. Grenzsteine auf den Bundesgrenzen genießen sicher eine andere Aufmerksamkeit als solche auf den (Bundes)landgrenzen, Gemeindegrenzen, Gemarkungsgrenzen etc. und dann gibt es auch noch regionale Unterschiede, je nachdem, wer sich außer der zuständigen Landesbehörde für den Erhalt dieser Kleindenkmäler einsetzt.

Tatsächlich kümmert sich um die meisten Grenzsteine niemand und so gammeln sie still vor sich hin. Ich kann davon ein Lied singen, weil ich mittlerweile rund 800 davon auf Landes/Kreis/Gemeinde/Gemarkungsgrenzen erfasst habe … :wink:

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An der deutsch-österreichischen Grenze habe ich mal einen gefunden, um den sich jemand kümmert:

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So schöne Grenzsteine habe ich nicht, aber einer hat mich auch interessiert. Zumindest weiß angestrichen wird er hin und wieder.

Das Bild etwas nachbearbeitet:

Grenzsteine der Gemeinde Hößlinswart, damals bekannt für ihr Töpferwaren.

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Hier ein Beispiel, wie ein ungepflegter Grenzstein aussehen kann

und so, wenn man ihn dann halbwegs freigelegt hat:

Der ist zwar nicht so spektakulär, aber auch ein echter ca. 200 Jahre alter Grenzstein.
:grinning_face:

Guten Abend,

ich mache hier mal einen Verweis auf https://www.historic.place/themes/sachsen-preußen/index.html

In Bezug auf dessen, was in OSM erfasst ist und deren kartographischen Auswertemöglichkeiten ist dieses das Beste, was ich in diesem Interessensbereich je gesehen habe… Ich ziehe da noch immer (im übertragenem Sinne) meinen Hut… auch wenn ich kein Hutträger bin.

…ansonsten stößt man gelegentlch immer mal auf Grenzsteine im Wald… Da muß man auch mal an “simple” Waldeinteilung denken… hier bei mir in Südbrandenburg gibt es vergleichbare Steine (in einfacherer Form), die einfach nur die Forstabteilungen kennzeichnen…

Sven

Respekt! Ich weiß gar nicht, ob ich jemals einen Grenzstein erfasst habe. Ich sehe recht häufig welche, aber wenn ich anschließend nachschaue, dann heißt es: “Ich war schon da!” mit sehr detailliertem Mapping, wie z.B. Node: ‪27‬ (‪358181312‬) | OpenStreetMap

wobei ich da keine Wolfsangel sehe, sondern ein “Z” wie “Zeding”, wie der Ort wohl mal hieß, siehe Node: 4464084975 | OpenStreetMap, das später zu Settingen wurde …

Edit: Vermutlich doch eine Wolfsangel, siehe Zetting – Wikipedia - und damals ein Grenzstein, der eine Staatsgrenze markierte. Wieder etwas gelernt :slight_smile:

Das wundert mich nicht, da alle auffälligen Grenzsteine, die an gut zugänglichen Wegen stehen, auch hier in meiner Gegend bereits erfasst sind. Allerdings befinden sich geschätzt 95% aller Grenzsteine hier am weglosen Waldrand, Feldrain oder mitten im Wald, da muss man schon gezielt nach suchen. Das ist sicher nicht jedermanns Sache und daher sind die meisten in der Vergangenheit nie gemappt worden. Und ob die Erfassung einen echten Nutzwert bietet, muss ohnehin jeder selber entscheiden :wink:.

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