Der Grund liegt in den Routing-Funktionen, die in den Garmin-Geraeten fest eingebaut sind.

Fuer die verschiedenen Strassentypen kann man hierachisch verschiedenen Strassenklassen und Geschwindigkeitsstufen vorgeben, die dann entsprechend der Routing-Parameter (schnellste/kuerzeste Route und wenig/viel befahrene Strassen bevorzugen) ausgewertet werden. Das machen die Garmin-Geraete allerdings so nur in den Auto-Einstellungen.

Im Fussgaengermodus z.B. wird fuer alle Strassen und Wege eine einheitliche Geschwindigkeit angenommen, daraus folgt, dass die schnellste Route gleichzeitig auch immer die kuerzeste Route ist und deshalb auch immer diese genommen wird.

Wenn man aber nicht immer nur die kuerzeste Route haben will, sondern bestimmte Strassen und Wege bevorzugt beruecksichtig wissen moechte, dann muss man halt eben auch bei einer Fussgaengerkarte den Auto-Modus nutzen.
Der Preis dafuer (neben einer anfaenglichen Verwirrung der Nutzer) ist leider, dass die geschaetzen Reisezeiten natuerlich nicht annaehernd hinkommen. Dafuer kann man halt aber wesentlich bessere Routen bekommen.

Gruss
Torsten