Im Prinzip ja, da aber die geostationären Satelliten mit EGNOS-Dienst für Europa auf 15° W bzw. 5° O über dem Äquator stehen, ist die Verschlechterung geringer als die von den Alpen zur Ostsee. Tiefer als 35 ° stehen sie in Mitteleuropa wohl nirgends.

Naja, bei Positionen nahe dem Zenit spielt die Höhe des Satelliten keine Rolle und gerade die sind in der Schlucht wichtig.
Erst in höheren Breiten empfängt man weniger bis keine Satelliten mehr in der Nähe des Zenits. Nur GLONASS hat (wegen Sibirien) steilere (polnähere) Bahnen, das dürfte einen größeren Effekt als die Umlaufhöhe eines Teils der Galileo-Satelliten haben.
Aber auch in diesen Gegenden schlägt der “Mengeneffekt” durch, da man eine größere Chance hat, Satelliten zu erwischen, die gerade nahe am nördlichsten (bzw. südlichsten Punkt) ihrer Bahn sind und damit weiter über dem Horizont stehen.

Kurz gesagt: Galileo bringt, so man das System empfängt, im Schnitt einen Vorteil - woran das genau liegt, dürfte den meisten Anwendern egal sein, ein bisschen Fachsimpelei schadet aber nicht, für mich ist das die Würze im Forum.