Genau das ist die Idee dabei.

Es geht allerdings noch weiter. Buslinien haben oft unterschiedliche Wegverläufe (Varianten) je nach Tageszeit. Die kann man auf diese Art auch sauber erfassen. Das ist im alten Schema kaum sinnvoll möglich.

Es ist erst einmal mühsam sich da rein zu finden. Aber wenn man das System einmal erfasst hat, ist es letzlich einfacher.
Bei Bahnen, egal ob Straßen- oder Eisenbahn gibt es in der Regel wenige bis keine Varianten. Aber sobald man anfängt, gleisgenau zu mappen wird es einfacher mit dem neuen Schema.

Begonnen hat es damit, dass man in Bahnhöfen die wichtigsten Gleise erfasst hat. Da wollte man natürlich auch fixieren, an welchem Gleis ein Zug oder eine Straßenbahn hält. Wie in früheren Postings bereits beschrieben, führt das dazu, dass im alten Schema der Weg durch die parallelen Gleise nicht mehr linear sein kann.

Das aktuelle Schema löst das Problem, da eine Relation je Richtung (und ggfs. Variante) immer einen durchgehenden Weg ergibt. Auch das Durcheinander mit Haltestellen in Hin- und Rückrichtung wird durch das aktuelle Schema gelöst.

Edbert (EvanE)