Geschlossene Laufbahnen und ähnliches

Ich habe gerade eine ovale, geschlossene Rollschuhbahn von leisure=pitch auf leisure=track geändert (das Grün innendrin ist lediglich Rasenfläche). Da JOSM dies aber allem Anschein nach als Fläche deutete habe ich sicherheitshalber noch ein area=no hinzugefügt. Eigentlich sollte dies ja implizit sein, wäre nun von mir im Idealfall also höchstens doppelt gemoppelt. Frage: alles richtig gemacht?

Außerdem sehe ich, dass es in der Standard-Ansicht von osm.org nicht gerendert wird. Frage: gibt es einen anderen Renderer, der mir dies korrekt zeigen könnte und nicht erst nach zwei Wochen die Änderung übernommen hat?

http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag%3Aleisure%3Dtrack

*So it’s advised to always add an area=yes/no tag in the case of closed ways. *

Also: alles richtig. Auf der “Hauptkarte” wird es nur dargestellt wenn der Track als Fläche gemappt ist.

Dies als Fläche zu mappen ,so wie im Wiki angesprochen, hieße aber nur die eigentliche Laufbahn als Fläche zu mappen? Oder einfach nur der äußere Rand der Laufbahn (inklusive der freien Fläche im Inneren? Möchte man nur die eigentliche Laufbahn erfassen, dann müsste man auf ein MP zurückgreifen oder ginge das auch einfach so, in dem man die Laufbahn als Fläche erfasst und dann zwei äußere Kanten zusammenstoßen lässt (ich hoffe es ist klar was ich meine? ;))?

Ist es aber überhaupt sinnvoll die Laufbahn als Fläche zu mappen? Irgendwie hätte es ja ggf. doch einen Sinn das alles routingfähig zu machen, per Fläche wird das eher komplizierter, vor allem wenn man an etwaige größere Laufbahnen oder ähnliches denkt. Evtl. müsste/sollte man dann auf ein ähnliches Modell wie bei Flüßen zurückgreifen, wo auch die Flußrichtung eingetragen wird und die Außmaße des Flusses mit riverbank…

Letzteres. Bei area=yes/no geht es immer darum, ob eine in sich geschlossene Linie die Linie selbst oder die gesamte davon umschlossene Fläche bezeichnet.

Weide

Moin,

wenn man nur mit area=no arbeiten will, um den geschlossenen track als way zu interpretieren, gehört der abstrakte way aber eigentlich in die Mitte der Laufbahn …

Ich arbeite daher lieber mit Multipolygon-Relation - zumal z. B. bei Sportplätzen oft in der Fläche wiederum andere Elemente liegen, die eh nur per Micro-Mapping “ordentlich” erfasst (und dargestellt) werden.

Der Routing-Aspekt ist bei einer Ringlaufbahn m. E. eher untergeordnet … und so große Laufbahnen-Systeme, die ein Routing “erfordern” würden, sind mir zumindest noch nicht begegnet.

Georg

Jaja, das ist schon in der Mitte. Sicherlich ist das Routing da untergeordnet, aber wenn es geht sollte man das mitnehmen. Da gibt es sicherlich bessere Beispiele, aber ein Marathon der im Stadion endet…ist doch schön wenn man das mitrouten kann. :slight_smile:

Und wie könnte man das in meinem Beispiel machen, so dass die Laufbahn als track (als ovale, geschlossene Linie) drin ist, aber auch als komplette Fläche. Ein Multipolygon, ja, aber wie verteile ich die Werte so das nichts doppelt da ist?

Einfach alle Tags an die Relation.

Das halte ich nicht für richtig. Momentan sieht der Weg in der Mitte der Laufbahn so aus:


area=no
leisure=track
name=Rollschuhbahn Mozartallee
sport=roller_skating
surface=asphalt
width=6

So, möchte ich jetzt also sowohl das o.g. belassen, als auch die wirkliche Fläche erfassen. Ich mache ein MP mit einem inneren und einem äußeren Ring. Aber wie verteile ich oben genannte Tags auf den track in der Mitte der Laufbahn und das MP?

Eigentlich müsste man sich doch jetzt für entweder das MP oder für den track in der Mitte der Laufbahn entscheiden, richtig? Ansonsten wäre das ein oder andere doppelt erfasst…

Ja, Du musst dich entscheiden. Fläche oder Linie, ansonsten wäre es doppelt erfasst.

Na ja, es gibt ja noch die Möglichkeit, dem track-way ein width=* zu verpassen.
Also ohne Multipolygon zu arbeiten.
Nur mit dem Rendern muss man dann wohl auf eigene Ergebnisse setzen.
Dafür klappt es dann aber auch mit dem lane-Tagging … :wink: