Hallo Fabi,
ich habe die http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Phototexturing weiter ergänzt.
Man muß hier erstaunlicherweise nicht so viel Ahnung haben. Im Grunde ist die Fototexturierung etwa wie das Draufkleben von Bilder auf ein Würfel. Je nach dem wie gut die Bilder sind, bekommt man unterschiedliche Ergebnisse.

Die Idee der Quasi- Texturierung die Du beschreibst ist natürlich verlockend, sie wurde auch vor Jahren von der Industrie entdeckt und angewendet. Es gibt Firmen, die 3d Modelle für die Militärs machen: Die ausbildung der Panzerfahrer oder Piloten kann in 3D Simulatoren gemacht werden und dort verwendet man seit mehreren Jahren Modelle die genau nach diesem Ansatz gemacht worden sind.
Der Ansatz hat folgende Schwächen:

  • Die Modelle sind zwar generalisiert, aber eine dazu gehörende Bibliothek der Texturen ist sehr groß
  • Die meisten User sehen der Unterschied zwischen der Realität und dem “texturierten” Modell und mögen solche Modelle nicht da sie sehr künstlich aussehen
  • Der Arbeitsaufwand ist fast genauso groß wie bei der “echten” Fotorealistik.

Es ist aber absolut richtig:
Texturierung ist nicht einfach, deswegen benötigt man dafür freie Werkzeuge die einfach in der Bedienung und möglichst fehlersicher sind. Solche Werkzuege muss man erst mal schreiben.