Natürlich ist das einfacher. Weil Google-Maps ein Kartendienst ist, und OSM nicht. Äpfel und Birnen. Das ist, als würdest du einen Brief schreiben wollen und vergleichen, wie leicht das a) mit einer Office-Software und b) mit einem Lehrbuch zur Anwendungsprogrammierung geht.
OSM hat einen vollkommen anderen Ansatz als GM. GM stellt fertige Kartenwerke zur Verfügung, die immer direkt von deren Server abgerufen werden müssen, weil GM damit Daten über seine Nutzer sammelt (wer wann wie oft wohin will, wieviele wann wie oft ein bestimmtes Ziel anfahren etc.pp.). Natürlich ist das auf Einfachheit getrimmt, damit möglichst viele es nutzen, sonst geht das Geschäftsmodell nicht auf. OSM dagegen stellt Rohdaten zur Verfügung, die vor allem auf Detailliertheit, Aktualität und Exaktheit optimiert sind. Aus diesen Daten lassen sich unterschiedlichste Karten erstellen, wobei dem Ersteller vollkommen freisteht, was darauf wie dargestellt wird. Das macht natürlich deutlich mehr Arbeit. Deshalb haben sich schon viele diese Arbeit gemacht und bieten vorgerenderte OSM-basierte Karten an, die sich relativ einfach einbinden lassen – aber auch diese Dienste verfolgen keine kommerziellen Interessen und können es sich daher leisten, nicht auf absolute Einfachheit hin getrimmt zu sein. Und vor allem sind sie nicht OSM und auch nicht Teil des OSM-Projekts, sondern lediglich Nutzer davon.
Etwas überspitzt ausgedrückt: OSM setzt auf Spielkinder, denen es Spaß macht, aus den (zugegebenermaßen etwas wilden) Daten grafische Karten zu erstellen 
Wenn schon vergleichen, dann GM mit Kartendiensten wie umap oder so.
–ks