Ich bin nicht überrascht von der Komplexität des Gesamtthemas, sondern von der Unstrukturiertheit der OSM-Community.
Als “Daten(bank)-Logistiker” kann ich oftmals nur den Kopf schütteln, seit ich mich intensiver mit OSM beschäftige. OSM selbst ist ein suptertolles Projekt, die praktische Umsetzung (bei speziellen Teilen) hingegen ähnelt eher einem Flickwerk, bei dem offensichtliche Schwächen nicht grundlegend korrigiert, sondern Risse in der Wand mit Kleister und Reste-Tapeten überklebt werden.
Genau DAS mache ich durchaus!
Anstatt OSM dazu zu bringen, die Daten-Struktur zu ändern, kostet es mich wohl weniger Zeit und Nerven, die OSM-Basisdaten mit eigenen regionalen/lokalen Spezial-Daten zu ergänzen, diese selbst zu rendern und online zu stellen.
Mir fehlt momentan echt die Zeit, hier als Don Quijote gegen Windmühlen zu kämpfen - und wie ich hier im Forum gelesen habe, versuchten das schon andere.
Absolut korrekt!
Die meisten Einsteiger geben wohl entnervt auf und nutzen dann doch lieber eine Google-Map - ist doch viel einfacher 
Aber Sinn der Sache sollte sein, die Einstiegshürden beim Gebrauch von OSM soweit zu senken, dass es nicht Tage/Wochen braucht, um sich in die Thematik einzuarbeiten, sondern vielleicht nur Stunden.
Dass ein Projekt wie OSM sehr komplex ist, war mir von vornherein klar. Aber nicht die Komplexität ist das Problem, sondern die mangelhaften (und nicht vorhandenen oder auffindbaren) Erklärungen dazu - die Einstiegshürden sind nicht zu hoch, sondern zu “zeitaufwändig”.
OSM selbst sollte sich Gedanken machen, welchen Aufwand End-User betreiben wollen bzw. praktisch werden, um OSM überhaupt zu nutzen - einerseits als aktiver Mapper, andererseits als Anwender (z.B. einfache Einbindung einer “Anfahrts”-Karte für eine Unternehmens-Webseite).
So - nun bin ich fertig mit meinen Don-Quijote-Erläuterungen - die Zeit rennt
… zurück zum eigentlichen Thema:
Alleine die Worte “statisch”/“dynamisch” brauchen hier wohl einer Beschreibung, weil ich vermute, dass wir darunter verschiedene Dinge verstehen.
VectorTiles und GeoJSON sind kein Problem.
“Wie interaktiv …?” - tja, das ist wohl die Preisfrage.
Die Karte soll sehr flexibel sein - je nach Bedarf/Zielgruppe andere Inhalte, anklickbar (touchbar) mit weiteren Weblinks(online)/Infos(statisch?).
Icons, Tracks und POI hinzuzufügen ist auch kein Problem.
Aber die “sichtbare Basiskarte” zu gestalten, habe ich bisher noch nicht geschafft.
Das grundlegende Problem ist auch, dass hier eine Fülle von Faktoren beachtet werden sollten.
Jeder Teilbereich kocht irgendwie sein eigenes Süppchen … einen (brauchbaren!) Vergleich von OL3, Leaflet und Alternativen habe ich bisher auch noch nicht gefunden, leider - geschweige denn aufbauende Tutorials. Das alles muss ich dann wohl selber mal zusammenfassen und schreiben 
So stelle ich mal ein Beispiel zur Diskussion bzw. zur Erklärung:
Eine eigene lokale Karte wurde mit Maperitive gestylt/gerendert und als “Bild”-Datei exportiert (Beispiel ca. 10 km²). Nun könnte man tagelang diskutieren, ob SVG auch eine Bild- oder doch eine Grafikdatei ist. Grundsätzlich sind beides reine Textdateien … aber das ist ein anderes Thema.
Nun ganz einfach (und hoffentlich verständlich) ausgedrückt:
Ich will diese statische Bilddatei als interaktive Karte online stellen, mit der Option, einen 2. Layer darüber legen zu können, natürlich auch mit unterschiedlichen Zoom-Stufen.
Wie womit machen? (bzgl. OL3, Leaflet & andere Alternativen)
Erweiterte Frage:
→ Basis-Layer Grundkarte (z.B. Mapnik Standard)
(falls die Grenzen der eigenen 10 km² erreicht werden, soll zumindest eine weitere Karte angezeigt werden)
→ 2. Layer: Eigene Bild-Datei (nicht transparent; die eigenen 10 km² sollen die Grundkarte überdecken)
→ 3. Layer: Eigene Datei (transparent; für “Weiß-der-Kuckuck-was-alles-noch”
)
Ob die Layer nun Tiles oder Layer oder Ebenen genannt werden, ist eigentlich egal - ob dies mit OL3, Leaflet oder XY gemacht wird, ebenso.
Keine Sorge - parallel probiere ich natürlich weiter, und suche auch online nach den gewünschten Informationen, um das vielleicht auch selbst zu schaffen - aber das ist ja das Problem, wenn man gerne OSM-Daten nutzen würde: Man findet den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Vielleicht können wir anhand dieses Beispiel ja mal einen kleinen Leitfaden für Einsteiger schreiben, für jene, die ansonsten frustriert schon das Handtuch werfen würden 
Besten Dank im Voraus für eure Hilfe.
Grüße