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(Friedrich Volkmann)
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Passiert beides aber nicht. Außer vielleicht im Zuge des Neubaus einer Forststraße, aber auch da ist mir kein konkreter Fall bekannt. Die Plätze werden ja nicht zufällig ausgewählt, sondern es sind ebene, unverwachsene Stellen, die entlegen und geschützt liegen und trotzdem gut erreichbar sind. Wenn sich Eigentümer/Verwalter, Förster, Jäger und das Wild mal an eine Stelle gewöhnt haben, dann müsste schon einiges passieren, damit ein Futterplatz verlegt wird.
Wenn man sich alte Kletterführer anschaut, erkennt man, dass Futterkrippen oft länger bestehen als die Felswände. Jene bröckeln ab oder verschwinden bei Bergstürzen ganz, Futterkrippen werden nur morsch. Weil sie zudem recht auffällig sind, sind sie wichtige Orientierungsmerkmale.