Wobei der Flächennutzungsplan noch präzisiert werden muss (durch einen Bebauungsplan), um für das einzelne Grundstück unmittelbare Aussagen zu treffen. Man vergleicht hier dann allerdings Äpfel mit Birnen: das eine ist Bau(leit)planung (BPlan und FNP) das andere ist die Kartierung des Ist-Zustands (OSM, andere amtliche Quellen wie Liegenschaftskataster etc.).
Letzteres ist bei Bedarf noch detaillierter als die Bauleitplanung was die Nutzung angeht.
Ich gebe Dir völlig Recht, “Straßen” sind bei keiner Betrachtungsweise “Wohnnutzung” oder “Industriennutzung” etc., und ich vermute, irgendwann wird sich diese Ansicht auch unter den deutschen OSMlern durchsetzen 
Wie oft ist es ein Ding, den landuse beim Eintragen erst mal grob zu vereinfachen (niemand wird gezwungen, den landuse detailliert einzutragen), und ein völlig anderes, bereits gemappte Details wieder zu entfernen.