woodpeck
(Frederik Ramm)
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Weil sich die Presse mit Freude auf die “Bubatzkarte” stürzt, werden auch beim FOSSGIS und der DWG immer öfter Leute vorstellig, die dem Cannabiskonsum gegenüber kritisch eingestellt sind und die nach Wegen suchen, “ihren” Park, “ihren” Hof, “ihren” Fußweg zur Arbeit irgendwie “auf rot zu setzen”.
Ich denke, es wäre gut, wenn die Bubatzkarte noch deutlicher als bisher sagen würde: “Wenn hier auf der Karte irgendwas nicht rot ist, dann heisst das nicht, dass man da einen Joint rauchen darf - es heisst nur, dass, nach Informationen von OSM, diese Gegend nicht unter die gesetzlichen Einschränkungen des Cannabis-Gesetzes fällt.”
Daraus folgt dann logisch: (1) nicht jedes “rote” Gebiet fällt unter die gesetzlichen Einschränkungen; (2) ein “nicht rotes” Gebiet könnte unter andere Einschränkungen fallen, entweder gesetzliche aus anderen Gesetzen, oder private des Grundstückseigentümers.
Mir ist schon klar, dass die meisten Leute (und auch die meisten Presseleute) so weit nicht lesen würden. Aber deutlich sagen könnte man es ja.
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