Im Sommer hatte ich das Vergnügen, zwei Vermessungsingenieure befragen zu können. Die hatten eins Ihrer GPS-Geräte dabei. Vor Ort besteht das Teil aus zwei Geräten, ein Tablett-PC und der Empfänger, die per Bluetooth kommunizieren. Mein Handy wollte die Antenne jedoch nicht finden. Auf dem Tablett hat er dann unsere Umgebung geladen und einen Vermessungspunkt markiert. Da zeigte das Gerät “1,5 Meter 95°” an. Ein kurzer Blick zur Sonne und schon ging die Hand des einen in Richtung Osten. Ein Kompass ist zwar auch dabei, aber der ist eher überflüssig wenn die Sonne scheint. 1,5 Meter weiter war auch tatsächlich im Boden ein kleiner Vermessungspunkt. Als das Gerät leicht (leicht schief) dort drauf gestellt wurde, zeigte es “noch 1,5 cm” an. Die Genauigkeit in der Waage beträgt 1cm. Erreicht wird diese indem Referenzpunkte per Handy zu Hilfe gezogen werden. Die Kosten pro Gerät betragen ca. 10.000 Euro. Dazu kommen die Gebühren für die Handyvermittlung.