Also nur um mal meinen Senf dazuzugeben und in diesem Falle Kreuzschnabel den Rücken zu stärken.
Ich persönlich nutze OSM nahezu gar nicht zum Routen, nutze OSM aber sonst enorm viel. Und ich erwarte von einem Flughafen POI eigentlich schon, dass er entweder in der geometrischen Mitte, dem Schwerpunkt oder dem Punkt am weitesten entfernt vom Umriss liegt. Das ist meine Erwartung an eine Suche nach “Flughafen Berlin-Schönefeld”. Und genau das tut die Karte auch. Ich sehe dort also ebenfalls keinen Fehler. Wenn ich jetzt jemand bin, der einen externen Zusatzservice nutzt (Router) wäre ich sicherlich auch nicht zufrieden mit dem Umweg. Ich sehe das Problem aber auch beim Router und nicht beim Mapping. Dann muss der Router eben für seine “Kunden” eine Translation vornehmen - hin zu dem was Kunden des Routers unter “Flughafen Berlin-Schönefeld” meinen.
Den POI irgendwo anders als in eine der oben genannten “Mitten” zu legen halte ich definitv für falsch. Andere Kommerzielle Router machen es im übrigen augenscheinlich exakt so wie ich das oben vorgeschlagen habe… Das große G routet solange die Route noch nicht finalisiert (also solange man noch per Drag und Drop arbeitet) ebenfalls Kilometerweise außenherum. Erst wenn man losläßt, greift mutmaßlich eine Routine die erkennt, dass wohl niemand außenrum fahren will und gibt die kurze (0-meter) Distanz aus. Da hat also der Router einen Spezialfall implementiert. Und genau so würde ich auch hier die Lösung sehen. Der Router muss einen Spezialfall implementieren, nicht aber die Karte selbst.