Da sich die Diskussion zum eigentlichen Thema von diesem entfernt, hier der Platz für Diskussionen zum Thema “Flächen eintragen innerhalb von anderen Flächen”.
Auch wenn da den ITler die Semantik kaputt geht verstehe ich nicht, was dagegen spricht innerhalb eines allgeneinen LU andere Flächen zu haben. Auch wenn es mal ein anderes LU sein sollte.
sehe ich auch so, landuse=retail, residential, industrial, commercial, religious, etc. sind exklusiv, aber innerhalb dieser Flächen kann es durchaus natural-Elemente geben.
So exklusiv sind die aber auch nicht immer. Vorallem In alten Ortskernen gibt es auch viel Mischgebiete. Unten Ladenfläche, oben Wohnungen ist auch nicht gerade selten.
Ja, idealerweise sollte es entsprechend getrennt sein. Aber lieber ein grobes residential inkl. der Schule als weiße Landschaft.
Da haben wir halt einen dissenz - aber das ist ja nicht schlimm.
Für mich sind landuse und natural komplementäre tags. Landuse ist so ein bisschen wie der Flächennutzungsplan. Was haben wir für welche Zwecke Freigegeben für die Nutzung.
Natural sind Flächen die nicht genutzt werden. Und IMHO kann man kein natural in einem residential haben weil es eben den semantischen fehler macht das ungenutzte flächen in angeblich für die Wohnnutzung designierten Flächen sind. Ich parzelliere das aus - Aber ja - ich weiss das das andere anders sehen.
Da hab ich mir ja auch debug view für gebaut um sowas zu finden - also overlaps und eben so semantic layering issues.
Alles was hier rot ist ist unklar was in was ist - Also die überlappen partiell - Hier gehts um landuse <> amenity/leisure/building
Es geht ja darum das wir semantik herstellen. Wir malen keine Karte. Darum gehts ja genau in dem “Do not tag for the renderer”. Wir taggen dinge wie sie semantisch richtig sind und nie wie es “cool im renderer aussieht”
Und das hier ist ja so ein Beispiel - Das rote ist ein landuse=village_green, das weiße ein landuse=residential. Das blaue unten ein Netto
Teile der Gebäude sind in dem einen, ein teil in dem anderen, es überlappt. Dann sind teile von Gebäuden in beiden.
DAS mault sogar Josm an - Also buildings die landuses schneiden. Haben hier vermutlich generationen von mappern ignoriert.
Alternativ auch hier ein Parkplatz der nicht weiss ob er zum landuse=residential gehört oder nicht. So halb verklebt und teils draussen. Und nein. Eigentlich gehört der zur Firma Nördlich und in deren industrial.
Mmn spricht in vielen Fällen nichts dagegen bestimmte amenity=* bzw. landuse=* auch ineinander zu taggen. Das Gebiet bleibt ja trotzdem überwiegend durch den “größeren” landuse definiert. Im Gegenteil, warum sollte man z.B. für einen Kindergarten extra den landuse zerhackstückeln? Natürlich kann man das auftrennen, wenn man möchte. Das ist aber i.A. gar nicht so einfach möglich, z.B. wenn der Kindergarten im Erdgeschoss ist und darüber Wohnungen.
Es gibt natürlich einen Haufen fälle, wo sich das semantisch ausschließt, aber nicht pauschal.
Auch sich überschneidene landuse sind nicht pauschal ein Fehler, das ist sogar explizit auf der Wiki-Seite erklärt.
Gebäude o.ä. die sich nicht vollständig in einem landuse befinden, halte ich aber für “problematisch”. Die überwiegende Nutzung wird sich wohl eher nicht innerhalb eines Gebäude ändern - genau dafür ist landuse ja so definiert.
DAS ist aber ziemlich eindeutig auch hier seit jahren geklärt das landuses ausparzelliert werden müssen, ggfs mit multipolygonen. Landuses stapeln ist ein Fehler.
Es gibt den Diskurs ob das auch für landuse/natural gilt - Für MICH ja - Ich würde das auch ausparzellieren … Andere sehen das entspannter.
Wo es mehrere Nutzungen gibt, ist es meiner Meinung nach richtig, das auch so zu erfassen. Zum Beispiel Innenstadt einer Kleinstadt mit Wohnungen und Geschäften. Das sollte in den Daten auch so erfasst werden:
hier wird gewohnt
hier gibt es Einzelhandel
Entweder eine Fläche mit landuse=residential;retail oder durch zwei überlappende Flächen.
das würde ich nicht so machen, da gebe ich dir Recht dass es mehr malen als GIS ist. grass wenn man es als Gras sieht kann nicht gleichzeitig scrub sein, wenn dieser landuse allerdings Abstands- und andere Grünflächen im Straßenraum meint, dann ginge es vielleicht. Wo die Fahrbahn ist passt es aber in keinem Fall.
Ein Gebiet, das überwiegend mit Wohnhäusern und Wohn-Geschäftshäusern aller Art bebaut ist. Auch Mischgebiete, in denen sowohl Wohnhäuser als auch Gewerbebetriebe angesiedelt sind, werden mit landuse=residential gekennzeichnet.
dass Mischgebiete bzw. Mischnutzung auch als residential gemappt werden sollen halte ich nicht für sinnvoll, wann wurde das von wem entschieden? An so eine Entscheidung kann ich mich nicht erinnern.
Ich habe mal reingeschaut und das steht im Deutschen schon länger drin, allerdings als “vorgesehene Gebiete”, also nicht tatsächliche Flächennutzung sondern baurechtlich zulässige, schon die Grundprämisse ist nicht mit landuse vereinbar gewesen. Im englischen steht man könnte erstmal gröber arbeiten und einzelne commercial unterschlagen (was man immer kann, auch einzelne residential kann man erstmal weglassen), es wird dort aber explizit als Zwischenlösung beschrieben die früher oder später geändert werden soll.
Ich sehe aber oft, dass Innenstadtbereiche mit Wohnungen und Geschäften als landuse=retail gemappt werden.
Solche Workarounds resultieren halt aus Mantren wie “Es darf nur ein landuse geben!”. So ist aber nicht die Realität und wir haben uns bei OSM auf die Fahnen geschrieben, die Realität so gut wie möglich zu erfassen.
Ist bei Gebäuden ähnlich: Im Erdgeschoss ein Geschäft, im OG Wohnung(en). Für mich building=retail;residential oder building=retail;apartments. Man muss für jede mögliche Kombination ja kein neuen Wert erfinden, oder sich zwanghaft für einen entscheiden. Wir haben doch die Möglichkeit mehrere Werte einzutragen.