Fehlerhafte Turnrestriction?

Ist diese Turnrestriction falsch oder versteht OSRM sie hier falsch?
(Von Westen kommende Lkw mit Anhängern und Sattelschlepper dürfen nur geradeaus fahren.)
Siehe auch dieser Note.

Ich erkenne keinen Fehler - und bei sie yournavigation passt sie auch…

http://www.yournavigation.org/?flat=52.379847872135&flon=10.533332824481&tlat=52.380849878692&tlon=10.54060697533&v=motorcar&fast=1&layer=mapnik

Yournavigation berücksichtigt aber kein restriction:* (zumindest lässt es einem mit hgv rechts abbiegen).

Ich habe den Verdacht, dass es OSRM falsch interpretiert und meint nur hgv darf geradeaus.

EDIT: Hier das selbe und das obwohl es ein restriction = none gibt (stimmt dieses Tagging so?)

http://map.project-osrm.org/?hl=de&loc=52.379062,10.527613&loc=52.381849,10.545313&z=15&center=52.379974,10.532584&alt=0&df=0&re=0&ly=-1171809665

Ich (Ersteller) hatte mich da an das auf der Wiki-Seite Relation:restriction Beschriebene gehalten, und würde erwarten, dass man mit restriction=none eindeutig sagen kann, dass normalerweise keine Beschränkung vorliegt (das ist also von mir erfunden, ja). Im schlimmsten Fall sollte das wie ein nicht vorhandenes oder sonstwie ungültiges restriction=*-Tag verwertet werden (=>Fallback-Interpretation oder gar nicht). Ich würde beide TR so verstehen, dass nur LKW nur geradeaus dürfen.

Auch mit den Flächen hat OSRM dort in Meine so seine Probleme.

http://osrm.at/6xM
http://osrm.at/6xN
http://osrm.at/6xP

Zu dem Problem mit der TR steht im Wiki:

Die Seite hat wohl größere Probleme:

http://osrm.at/6xS
Abgesehen von der völlig sinnlosen Strecke über die Ahornstraße (vermutlich wegen Tempo 50), geht es weiter über einen normalen Weg (highway=path). Spätestens beim Tunnel unter der B20 dürften sich die meisten Autos (andere Auswahl gibts nicht) schwer tun.

Wieso sind dort eigentlich alle Straßen → Strassen?

Das kommt davon, wenn man access=* nutzt…

Ja nun, er ist mit access=yes markiert und somit für alle Verkehrsteilnehmer offen.

Edit: Zweiter :wink:

Das war noch aus meiner Anfangszeit. Da hab ich mich von Potlatch leiten lassen (general access). Es ist aber trotzdem kein Grund Pkw über Wege zu leiten.

Und ich mach die access jetzt gleich raus :slight_smile:

Ich hatte nicht auf den Ersteller geschaut, die Fehlerquelle aber richtig vermutet…

Doch, ist es, weil es damit keinen Grund gibt es nicht zu tun. Nichtmal z.B. width=*, was derzeit für solche Zwecke eh kaum jemand auswerten würde.

Doch, weil Du mit access=yes die Defaultbeschränkungen überstimmst.

Angegenommen Du taggst einen path mit motor_vehicle=yes. Dann erwartest Du, dass alle Motorfahrzeuge
(Auto, LKW, Motorräder) da drüber geleitet werden dürfen, obwohl defaultmäßig nur Fussgänger, Radler und Pferde
erlaubt sind.

Und das access=yes steht an der Spitze der Hierarchie, umfasst neben motor_vehicle also auch noch
foot, bicycle, horse etc.

Ah ok. Naja ich hatte das in Potlatch falsch verstanden: general access = Benutzung grundsätzlich erlaubt.

Die beste Lösung ist das trotzdem nicht. Was würde z.B. bei einer Treppe mit access=yes passieren? Eine gewisse Logik sollte man im Routing schon drin haben und Wege schon alleine wegen ihrer Bauart als “letzte Möglichkeit” betrachten.

Ja, aber bei einem highway=path ist per Default ansonsten nichts über die “Bauart” angegeben. Das kann ein fünf Meter breiter, asphaltierter gemeinsamer Rad- und Fussweg sein, über den theoretisch auch Fahrzeuge fahren könnten (soweit es eben erlaubt ist), kann aber auch eine ca. einen Meter breite Gasse zwischen zwei Häusern sein, bei der schon Radfahren nicht wirklich möglich ist (obwohl viele benutzungspflichtige Radwege nicht breiter sind…).

Bei einer Treppe sieht man dagegen trotzdem, dass es eine Treppe ist. Als Radfahrer darf man da normalerweise auch drüber, die Meisten würden es trotzdem vermeiden wollen.

D.h. path wird fürs PKW-Routing generell nicht genutzt?
Somit würde es (wie es bei manchen kommerziellen Navis möglich ist) eine Option “unbefestigte Wege” Sinn machen?

Diese Aussage ist zu pauschal - ein normaler Router sollte es nicht verwenden - was in der Realität aber draus gemacht wurde ist was anderes.

Und zu deiner Bemerkung: Du kannst bei den meisten Navis das Routing-Verhalten anpassen - so kannst du zB bei OsmAnd festlegen ob er über path routen soll oder nicht (und wenn ja mit welcher Geschwindigkeit).

Nochmal genau hinschauen: Die “Straßen” sind dort “STRASSEN”, weil’s bei Großbuchstaben kein “ß” gibt :wink:

wirklich? Wenn man wollte, könnte man - aber wer kennt das “Große SZ” schon? https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fes_%C3%9F

Gruss
walter

In der Schweiz verwendet man das ß nicht (auch nicht nach der Rechtschreibreform).

Ja, aber das hatte noch was mit den Schreibmaschinen zu tun, auf den französischen und ilatienischen gibt’s das eben nicht. So gesehen ist das heute nicht mehr unbedingt notwendig, immerhin wird dadurch die Unterscheidung von Worten schwieriger, wie Buße und Busse. Eigentlich hätte man sich darauf einigen sollen das gute alte sz wieder einzuführen, als langen oder betonten Konsonanten und das ss für den kurzen (wobei das in CH ja relativ ist).