Wir sollten in der Datenbank grundsätzlich nicht “tricksen”.
Technisch gesehen könnte man auch unzählige nodes an alle Stellen setzen, von denen man weiß, dass dort der Ortsteil ist und von Nominatim erhoffen, dass er nur einen kleinen Umgriff um diese Punkte als passende Gebietsfläche interpretiert. Wir sind uns sicher einig, dass das Unfug wäre.

Theoretisch ist das verwertbar. Nachdem das vorgeschlagene Tagging aber so nicht vorgesehen ist, würde es momentan logischerweise von praktisch niemandem unterstützt (=ausgewertet) werden.

Es besteht hierbei kein Unterschied dazu, als wenn man um die “bekannten Punkte” bzw. “Häuser” eine entsprechende Fläche ziehen würde.
Außerdem würden ja auch alle anderen Elemente, die keine Adresse tragen (Spielplätze, Straßen, Hundehütten…) in diesem Ortsteil liegen.

Das Argument zielt nicht auf die Größe der Datenbank ab, sondern auf deren Pflege. Angenommen, jemand erfasst einen Neubau zwischen den wie vorgeschlagen erfassten Gebäuden und kennt “die Trickserei” nicht bzw. erfasst das nicht - dann liegt das Objekt für den Auswerter wo?
Definitiv ein Argument für eine Fläche!
Aus dem gleichen Grund erfasse ich normalerweise keine PLZ, da das kaum vor Ort verifizierbar ist, aber relativ leicht aus den PLZ-Gebieten abgeleitet werden kann.

Die fehlt nur, wenn man sich dafür interessiert :wink: Mir reicht ein vernünftiges landuse. Einen kleinen Einblick in das Thema: zum Beispiel hier https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=69728