Was spricht dagegen, das Wohngebiet Lehmgrube als landuse=residential-Polygon zu zeichnen und den ganzen place=-Quark wegzulassen?
Offizielle Karte, die indiziert, in welchem Maßstab Stadtplaner denken. Besser ist aber, wenn man sich einfach am Alter und Baustil orientiert. Alles was homogen aussieht, gehört zusammen. Das auch vor dem Hintergrund, dass, wenn Bebauung flächig stockt, wegen fortschreitendem Baustil u.U. ein neues subjektives (Wohn-)Gebiet entsteht. Umgekehrt kann durch progressive Erneuerung alter Wohngebiete sowie veränderter Wahrnehmung über Jahrzehnte ein einzelnes subjektives Gebiet enstehen. Hätte es OSM um 1850 gegeben, hätte man “Neustadt” als eigenständiges residential eingetragen. Im Jahre 2020 ist das in der historischen Innenstadt inbegriffen. Letztendlich zählt, was der Spaziergänger als “Block” wahrnimmt.