Feedback gesucht: Hydranten Jäger

Hallo zusammen,

einige von euch kennen mich vielleicht noch aus der Zeit um 2011, als ich die OpenFireMap.org mit ins Leben gerufen habe. Nach einer längeren Pause wollte ich jetzt mal wieder selbst etwas Praktisches für die Hydranten-Erfassung bauen.

Da meine Programmierkenntnisse eigentlich sehr begrenzt sind, habe ich mir die App mehr oder weniger durch Vibe Coding (Programmieren durch Logik-Vorgaben an eine KI) ermöglicht. Es ist faszinierend, dass man damit heute Ideen umsetzen kann, die früher für mich technisch nicht machbar waren.

Was ist das Ziel der App? Die App ist eine PWA (Web-App, die man sich einfach auf den Home-Bildschirm legt) und zielt voll auf Einfachheit ab, wenn man direkt vor dem Hydranten steht:

  1. Checken: Man sieht sofort auf der Karte, ob der Hydrant schon eingetragen ist.

  2. Foto & GPS: Wenn man ein Foto macht, wird die GPS-Position ermittelt.

  3. Verifizieren & Hochladen: Die Daten kurz bestätigen und direkt zu OSM hochladen.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr die App mal testet und mir sagt, ob der Workflow für euch Sinn ergibt. Da ich kein Profi-Entwickler bin, ist mir euer Feedback zur Tagging-Präzision und Bedienung sehr wichtig.

Hier könnt ihr reinschauen:

Die Codebasis wäre hier zu finden:

Viele Grüße aus Schnaittach,

Wankmann

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Danke, ich werde das testen. Man kann nur die vorhandenen Hydranten bestätigen?

Ich fände eine bessere Attribution von OSM sehr wichtig (vllt sogar zwingend). Das der Hinweis nicht direkt auf dem Kartenausschnitt im Startbildschirm zu finden ist, sondern unter dem ‘i’ ist mit den Guidelines wohl ok, aber mMn fehlt spätestens dort ein expliziter Link zu OSM - einfacher Text reicht da eigentlich nicht: Copyright and License | OpenStreetMap

Ansonsten von einem schnellen Test der Startseite: Die einzelnen Abschnitte (OSM-Ausschnitt, Kurzbeschreibung, Button) haben bei Interaktion teilweise sehr komisches scroll Verhalten und überlagern sich teilweise. Hab mir die CSS jetzt nicht genau angeschaut/debuggt, aber hier stimmt wahrscheinlich was mit overflow handling nicht.

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Hallo BjörnSC

Danke dir für den guten Hinweis. Völlig berechtigt.

  • Der OSM-Attributionshinweis ist jetzt sichtbar auf der Startseite ergänzt.

  • Zusätzlich habe ich ihn in den Settings untergebracht, inkl. direktem Link auf die OSM-Copyright- und Lizenzseite.

Zum Thema Tests:

  • Umfangreiche Tests auf unterschiedlichen Mobilen Geräten habe ich bisher ehrlich gesagt kaum gemacht.

  • Auf meinen beiden iPhones läuft die App stabil und ohne Auffälligkeiten.

  • Das ist kein Freifahrtschein, eher der aktuelle Stand der Realität.

Danke fürs genaue Hinschauen. Solche Hinweise sind deutlich hilfreicher als stilles Kopfschütteln.

Gruß

Wankmann

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Wenn man sich in der Nähe eines Hydranten aufhält, wird dieser automatisch auf der Karte der Startseite angezeigt.

Ein Verschieben der Karte ist absichtlich nicht möglich. Änderungen können nur im direkten Umfeld des eigenen Standorts vorgenommen werden. So wird verhindert, dass Standorte aus der Ferne verfälscht oder „verwüstet“ werden.

Klickt man auf einen dieser Punkt, gelangt man direkt auf die Editierungsseite.
Dort lassen sich die relevanten Tags anpassen, Änderungen hochladen oder der Eintrag bei Bedarf der Hydrant auch löschen.

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Aber wir sind uns einig, dass man mit dieser App keinen Hydranten erstellen kann, wenn man daran vorbeigeht und er in OSM fehlt?

Hallo gendy54,

doch, genau dafür ist die App gedacht! Das Ziel ist es, einen fehlenden Hydranten in weniger als 20 Sekunden direkt vor Ort in OSM einzutragen. Die App ist so optimiert, dass die Erfassung im Vorbeigehen schnell, präzise und unkompliziert funktioniert

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Funktioniert aber sicher nur mit aktiviertem GPS… :thinking:
Bei der OSM-Hydrant App fand ich das etwas besser gelöst. Sorry…
Da konnte man die Hydranten auch ohne GPS vor Ort ergänzen.
Leider kann man die ja nicht mehr nutzen.

Ich habe mal einen Blick hinein gewagt und aus meinem laienhaften Verständnis:
Wenn ich einen neuen Hydranten erfasse, dann soll ich in 3 m Abstand zum Hydranten ein Foto aufnehmen und Daten ergänzen? Die Grundidee, es möglichst einfach zu machen finde ich ja super, aber leider verträgt sich das nicht mit meiner persönlichen Anforderung an Genauigkeit.

Wenn ich Deine App richtig verstehe, ermittelt Deine App die Position des Hydranten aus der GNSS-Position des Handy, dem Kompasswinkel der Aufnahmerichtung zuzüglich 3 m Entfernung.

Hier gibt es gleich mehrere Unwägbarkeiten für die Genauigkeit der Hydrantenposition:

  • wenn man es schon einfach macht: wer misst denn die 3 m Entfernung genau aus? Ich würde da eher von drei Schritten ausgehen und da landen wir irgendwo zwischen 2 und 3 m Entfernung
  • bei handelsüblichen Handys haben wir GNSS-Genauigkeiten i.d.R. zwischen plus/minus 3-10 m
  • je nach dem welchen Sensor Du wie nutzen kannst für die Kompassrichtung und je nach Umgebung können hier ebenfalls erhebliche Differenzen auftreten

Im schlimmsten Fall summieren sich die Fehler auf und der Hydrant wird an eine Stelle gemappt, wo er fern jeglicher Realität liegt. Bei meinen Test vorhin habe ich den nicht gerade untypischen Fall simuliert, dass der Überflur-Hydrant unmittelbar vor der Hauswand steht. Angezeigte GNSS-Genauigkeit plusminus 4 m. Habe mich drei Meter von der Hauswand und dem Hydranten - entfernt erster Versuch: der Hydrant wäre im Haus gelandet. Noch einen Schritt weiter zurück: der Hydrand liegt plötzlich mitten auf der Straße weit weg von der Hauswand. Blöderweise bin ich von dem automatisch ermittelten Standort abhängig, oder habe ich eine Option zum Verschieben des Standortes übersehen?

Was ich erwarten würde:

  • der Kartenausschnitt sollte mindestens im erwarteten Fehlerbereich verschiebbar sein, um eine Feinjustierung des Standortes zu ermöglichen
  • ein Luftbild als optionaler Kartenhintergrund wäre wünschenswert und hilfreich.
  • die Karte sollte man für die Feinjustierung vergrößern können, mehr als bisher möglich.
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Hallo Wankmann,

ich wollte dir kurz Feedback dalassen: Ich finde das richtig stark, wie du den „Hydranten Jäger“ umgesetzt hast – vor allem der einfache Workflow direkt vor Ort (checken → Foto/GPS → kurz verifizieren → hochladen). Genau so eine pragmatische Lösung hat mir in OSM-Projekten oft gefehlt.

Ich hätte dazu eine Frage, weil mich das total inspiriert: Ich würde gern später eine ähnliche PWA für den Radverkehr bauen – z. B. um Verkehrszeichen und Radinfrastruktur entlang eines Radwegs zu erfassen (Beginn/Ende dokumentieren, z. B. Start- und Endfoto, Art der Anlage wie Schutzstreifen/Radfahrstreifen, ggf. Tags/Notizen für den Upload).

Könnte ich dafür deine App/Codebasis als Grundlage nutzen (forken/ableiten)? Falls ja:

  • Welche Lizenz/Regeln wünschst du dir dafür?

  • Reicht dir eine klare Namensnennung/Verweis auf dein Projekt (z. B. im Impressum/README), oder hättest du andere Bedingungen?

  • Und hättest du grundsätzlich Lust, ein bisschen involviert zu sein (z. B. als Feedbackgeber fürs Tagging/Workflow oder als Co-Reviewer), oder soll das eher „mach dein Ding“ bleiben?

Mir geht’s nicht darum, das 1:1 zu kopieren, sondern die Idee und den sauberen Vor-Ort-Workflow als Ausgangspunkt zu nehmen – natürlich mit fairer Attribution und so, dass es für dich auch passt.

Viele Grüße
Lutz

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Hallo Lutz,

danke dir für das ausführliche Feedback. Freut mich ehrlich gesagt ziemlich, dass dir genau der Vor-Ort-Workflow gefällt, weil genau dafür ist das Ding gebaut: so wenig Reibung wie möglich, so viel verwertbare Daten wie nötig.

Zu deinen Fragen, ganz klar und ohne Bürokratie-Theater:

Forken / Ableiten

Ja, kannst du problemlos machen.

  • Forke das Repo.

  • Bau dein eigenes Projekt daraus.

  • Änder alles, was du brauchst (UI, Datenmodell, Tags, Export, Sync, etc.).

  • Du musst mich dafür nicht fragen.

Lizenz (GitHub)

Ich stelle das Projekt unter die MIT License.

Das bedeutet praktisch:

  • freie Nutzung (privat/kommerziell),

  • frei ändern,

  • frei weitergeben,

  • frei als Basis für dein eigenes Tool verwenden.

Namensnennung / Bedingungen

  • Keine Namensnennung nötig.

  • Kein Link nötig.

  • Keine Bedingungen außer dem, was MIT sowieso verlangt (Lizenztext im Repo behalten, fertig).

Wenn du trotzdem irgendwo „inspiriert von …“ reinpacken willst: nett, aber nicht erforderlich.

Beteiligung meinerseits

Ich bin grundsätzlich offen, punktuell Feedback zu geben, aber eher pragmatisch:

  • Tagging/Workflow-Review: ja, wenn du konkrete Fragen hast oder ein PR/Issue rüberschiebst.

  • Co-Reviewer auf Dauer: eher nein, dafür fehlt mir die Zeit und ich will nicht zum Flaschenhals werden.

  • Motto: mach dein Ding. Wenn du an einer Stelle hängst, ping mich mit einem klaren Thema an.

Kleiner Tipp aus der Hydranten-Praxis (für dein Radverkehr-PWA-Vorhaben)

Wenn du Radinfrastruktur erfassen willst, würde ich den „Start/Ende“-Gedanken sauber abbilden, z. B.:

  • Segment erfassen (Startpunkt + Endpunkt, optional Verlauf per Track)

  • Fotos mit Zeit/Position koppeln

  • Notizen/Tags offline erfassen

  • Export so bauen, dass er für JOSM/iD anschlussfähig bleibt (z. B. GPX + JSON/CSV für Attribute)

Das erspart dir später diese typische OSM-Realität: „Ich habe Daten, aber keine Lust mehr, sie sinnvoll nachzutragen.“

Wenn du loslegst: Fork it, MIT drauf, fertig. Alles andere ist nur menschliches Ritual.

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Hallo,

danke dir für die ausführliche Rückmeldung und die sehr nachvollziehbaren Gedanken zur Genauigkeit. Ich versuche das gern noch einmal ruhig und klar einzuordnen, damit keine falschen Erwartungen entstehen.

Zunächst zur Positionsermittlung:
Die aus GNSS, Aufnahmerichtung und einem pragmatischen Abstand berechnete Position ist keine endgültige Festlegung, sondern nur eine Startschätzung, damit der Hydrant nicht exakt auf der eigenen Position liegt. Mir ist völlig bewusst, dass GNSS-, Kompass- und Sensorsignale je nach Umgebung deutlich streuen können.

Wichtig dabei:

  • Die Karte selbst ist nicht verschiebbar.

  • Verschiebbar ist ausschließlich der Hydranten-Marker, und auch das nur im Schritt vor dem Hochladen.

  • Diese Verschiebung dient nur der Feinjustierung, um typische GNSS-Abweichungen auszugleichen.

Dabei gibt es bewusst Schutzmechanismen:

  • Der Marker kann nur in einem begrenzten Rahmen verschoben werden.

  • Befindet sich der Hydrant an oder auf einem anderen Objekt (z. B. Gebäude, Fläche, Weg), ist die Verschiebung entsprechend eingeschränkt.

  • Es ist nicht möglich, bestehende OSM-Geometrien zu verändern oder „kaputt zu editieren“.

Zum Thema Luftbilder:
Die App ist konsequent auf Vor-Ort-Erfassung ausgelegt. Satellitenbilder sind deshalb bewusst kein Teil des Workflows. Die Referenz ist die reale Umgebung, nicht das Luftbild. Für weitergehende Nacharbeit oder bildgestützte Korrekturen sind andere Werkzeuge wie iD oder JOSM vorgesehen.

Zur Effizienz:
Der Workflow ist absichtlich sehr schlank gehalten. Ziel ist, einen Hydranten in unter 20 Sekunden erfassen, feinjustieren und hochladen zu können – aber ausschließlich vor Ort. Es gibt keinen vorgesehenen Prozess für spätere Nacharbeit zu Hause.

Zusammengefasst:

  • Die App will kein vollwertiger Editor sein.

  • Sie erzwingt physische Präsenz und verhindert Remote-Edits.

  • Feinjustierung ist möglich, aber stark begrenzt und sicher.

  • Geschwindigkeit und Vor-Ort-Verifikation stehen bewusst über theoretischer Sensor-Perfektion.

Die App versucht nicht, alles abzudecken, sondern genau einen klar abgegrenzten Job zuverlässig zu erledigen: Hydranten vor Ort schnell, nachvollziehbar und ohne Risiko für bestehende OSM-Daten zu erfassen.

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Hallo,

ja, das stimmt – und auch das ist eine bewusste Design-Entscheidung :blush:

Die App funktioniert nur mit aktiviertem GPS und mit Internetverbindung. Offline-Mapping oder Edits ohne Positionsbezug sind ausdrücklich nicht vorgesehen. Der Gedanke dahinter ist simpel: Die App soll ausschließlich dann funktionieren, wenn man wirklich vor Ort ist.

Ganz pragmatisch gedacht:
Dort, wo ein Hydrant steht, gibt es in der Praxis in 99 % der Fälle auch Mobilfunkempfang. Die App ist genau für diesen typischen öffentlichen Raum optimiert. Für die wenigen Sonderfälle ohne Netz sind klassische OSM-Editoren deutlich besser geeignet.

Die Regeln sind daher absichtlich klar:

  • kein GPS → kein Erfassen

  • kein Internet → kein Erfassen

  • kein Offline-Workflow → bewusst ausgeschlossen

Das ist keine technische Einschränkung, sondern Teil des Konzepts. Die App will kein Universal-Editor sein, sondern ein schnelles, ehrliches Vor-Ort-Werkzeug: hingehen, erfassen, bei Bedarf kurz feinjustieren, hochladen. Fertig.

Ein bisschen streng, ja – aber dafür nachvollziehbar und missbrauchsarm :wink:

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Ok, dies habe ich übersehen. Bzw. auf die Idee bin ich gar nicht erst gekommen, weil das nicht meiner üblichen Arbeitsweise entspricht. Ein sofortiger Test bestätigt dann ein anderes Problem: auf dem Smartphone mit dem Finger einen Marker auf eine exakte Position verschieben ist ein frickeliges Mühen, denn ich sehe dann den Marker nicht.
Ich bin es gewohnt, die Karte unter dem Marker zu verschieben, dann sehe ich weiterhin die Position des Markers auf der Karte (ggf. den Verschiebemodus eins haltbar machen und den Marker im Verschiebemodus zu einem Fadenkreuz werden lassen).

Wie wird das begrenzt? Ich teste gerade während ich S-Bahn fahre und konnte den Marker problemlos nach Brasilien verschieben:

Ein Luftbild dient nicht dem Abmalen vom Luftbild, sondern der exakten Positionsbestimmung. Auf einem Luftbild sehe ich oft mehr Details und kann sie mit der Realität vor Ort abgleichen, als auf einer OSM Karte, wo viele Details noch gar nicht gemappt sind oder vom Kartenstil nicht angezeigt werden.

Eben genau deshalb und gerade bei Hydranten wäre mir eine nach OSM-Maßstäben möglichst präzise Ersterfassung gleich in der App wichtig.

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Danke für die schnelle Rückmeldung. :slightly_smiling_face: Ich werde, sobald ich Zeit finde, damit beginnen, die App zu erstellen. Momentan ist auch das Wetter nicht optimal, um mit dem Rad unterwegs zu sein und die App zu testen. Bedauerlicherweise ist bei uns in Bad Langensalza noch nicht jeder Radweg eingezeichnet und die dafür Verantwortlichen, haben keine Ressourcen und keine Zeit, dies zeitnah zu erledigen. Da käme die App genau richtig. :wink:
Liebe Grüße
Lutz

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Hallo Mammi71,

danke für das sehr genaue Feedback. Deine Punkte sind absolut berechtigt.
Das Verschieben scheint aktuell nur auf der Startseite blockiert zu sein, und die Satellitenkarte ergibt in dem Zusammenhang auch Sinn.

Ich nehme deine Hinweise auf und mache mir dazu noch einmal in Ruhe Gedanken. Der Blick aus einer anderen Perspektive hilft, das Thema nicht nur aus meiner eigenen, eher engen Sicht zu betrachten.

Heute schaffe ich die Anpassungen zeitlich nicht mehr. Sobald es einen neuen Fix gibt, gebe ich wieder Bescheid.
Nochmals danke für den Hinweis.

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Hallo,

@gabischatz @Wankmann Dieses Forum ist für Menschen. Wenn ihr eure Forenbeiträge von der KI schreiben lasst, dann gebt uns bitte direkt den Prompt. Dann müssen die anderen weniger lesen.

Viele Grüße

Michael

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Hallo Michael,
danke für den Hinweis. Mir ist wichtig, dass es hier im Forum in erster Linie um die Sache und den Inhalt geht – weniger darum, auf welchem Weg eine Antwort entstanden ist.

Gleichzeitig verstehe ich euren Wunsch nach Transparenz und Lesbarkeit. Was ich dabei gern ergänzen möchte: Es gibt auch Menschen, die sich mit Rechtschreibung und Grammatik schwer tun. Für sie kann KI ein wichtiges Hilfsmittel sein, um sich verständlich auszudrücken und überhaupt gut mit anderen ins Gespräch zu kommen. Das sollte aus meiner Sicht nicht pauschal entmutigt werden – solange der Inhalt nachvollziehbar bleibt und niemand getäuscht wird.

Wenn ich KI nutze, kann ich den Prompt bzw. eine kurze Zusammenfassung davon mit angeben, damit es für alle transparent und zugleich kompakt bleibt.

Viele Grüße
Lutz

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Das geht mir persönlich zu weit.
Wenn die KI-unterstützten Beiträge nur die Gedanken der Ersteller besser formuliert und strukturiert ins Forum bringen, habe ich damit kein Problem.

Die Idee mit dem Prompt halte ich dagegen für sehr fraglich.
Ein Prompt ist kein Link, er kann bei jedem Aufruf was anderes erzeugen. Außerdem kann ich den Klartext nur unter Nutzung der entsprechenden erzeugenden KI sehen. Das will ich nicht und möchte das auch niemand anderem zumuten.

Den Prompt zusätzlich zum Text zu liefern geht halbwegs i.O.
Damit kann man grob nachvollziehen, wie viel Eigenbeitrag drin steckt.
Wenn allerdings nur eine Formulierungshilfe gewünscht war, wird der Beitrag nur doppelt so lang und das ist wohl auch nicht im Sinne des Erfinders.

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das hast du glaube ich falsch verstanden, niemand hatte vor, den Prompt in eine KI einzugeben, vielmehr stehen im Prompt alle Dinge drin die derjenige selbst beiträgt, und was die KI daraus macht interessiert nicht.

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