Das ist ja das tolle an detailliertem Tagging: Wir reden hier nicht über “Fußgängerüberwege” (mit diesem Begriff sind in Deutschland formell ausschließlich “Zebrastreifen” gemeint) sondern über vorgesehene Querungsmöglichkeiten aller Art, deren Ausstattung/Ausbauzustand wir auf diese Weise genau erfassen können und verschiedene Arten mit den Subtags klar differenzieren können. Jede Anwendung kann sich dann auf die Features beschränken, die für ihren Anwendungszweck relevant sind.
Das finde ich in diesem Zusammenhang einen guten Hinweis, denn solche Stellen lassen sich derzeit in der Tat nicht allein auf Grund ihres Taggings unterscheiden. Ein Router dürfte auf solche crossings also entweder nur außerorts anspringen oder/und auf Strecken, auf denen sie entsprechend selten auftreten. Beides ist im Vergleich zur Auswertung von reinen Tags mit erheblichem Rechenaufwand verbunden.
Im Idealfall gibt es vor Ort Warnschilder, die auf querende Fußgänger hinweisen (hazard) - ich finde allerdings auch die Erfassung eher “subjektiver” (also unbeschilderter) Gefahrenstellen sinnvoll und tue das z.B. auf Radinfrastrukturen. Gibt aber wenig Doku, Diskussionen und Zuneigung in der Community dazu… (Das ist allerdings ein Thema, das vom Ursprung des Threads wegführt.)