Mir ist aufgefallen, dass von einzelnen Usern immer wieder nur zu Test- und Übungszwecken (z.B. für bestimmte Schul- und Uniprojekte) fiktive Objekte oder falsch getaggte Objekte eingetragen werden.
Die von ihr sollte man glaube ich einfach entfernen. Hat vor 5 Jahren mal 20 CS generiert, alle mit “Übung” und “für Schule” etc. gekennzeichnet und alle rund um ein Haus.
Wenn es offensichtlich Test-Edits sind, ist ein umgehender Revert angemessen. Je länger man wartet, desto wahrscheinlicher sind Konflikte – insbesondere wenn andere Mapper meinen, Warnungen von Qualitätssicherungswerkzeugen zu beheben, aber nicht der Ursache richtig auf den Grund gehen. Revertieren kann jeder, dafür braucht es keinen besonderen Status. Je mehr die Community selbst aufräumt, desto weniger Arbeit bleibt bei den wenigen DWG-Mitgliedern hängen.
Test-Änderungen gehören nicht in die produktive Datenbank. Die DWG verhängt in solchen Fällen immer wieder mal ohne vorherige Änderungssatzdiskussion 0-Stunden-Sperren.
Falls ihr euch sicher seid, dass die Änderungen einer Schule/Hochschule zugeordnet werden können, ist es legitim, sich bei der Leitung zu beschweren. Ob ihr das tut, liegt in eurem Ermessen. Das sollte auch vom Umfang abhängen. Das macht zwar den Verantwortlichen Ärger und wird deren Motivation nicht dienlich sein. Wir sind aber ein ernsthaftes Projekt, dessen Datenbank produktiv von unzähligen Nutzern eingesetzt wird. Das darf sich gerne herumsprechen. Im Übrigen gibt es eine Organised Editing Guideline.
Ich habe noch schnell in der Changeset-Diskussion ergänzt, dass die Person dies bitte bei der Lehrkraft melden soll, damit sie in Zukunft nicht mehr solche Aufgaben gibt ;)
Ich würde hier nicht den Schüler verantworlich machen, sondern eher die Lehrperson ;)
Der Vollständikeit halber - weil hier von Schulklassen gesprochen wurde - sei noch erwähnt, dass
die Teilnahme an OSM für Personen unter 13 Jahren grundsätzlich nicht gestattet ist;
Personen ab 13 und unter 16 Jahren an OSM nur teilnehmen dürfen, wenn ein Elternteil oder anderer verantwortlicher Erwachsener den Account erstellt hat; diese Personen dürfen nicht die “sozialen” Funktionen von OSM (diary, “home location” oder Forum/Mailinglisten) nutzen.
Das steht so in Terms of Use - OpenStreetMap Foundation. Im Normalfall würde ich mich da nicht groß drum kümmern, wenn irgendwo ein 6jähriger mit Papa Gebäudeumrisse abmalt. Aber bei einem Schulprojekt unterhalb von 9. Klasse ist es schon sehr wahrscheinlich, dass diese Terms of Use verletzt werden.
Eine Sandbox, die für diesen Zweck verwendbar wäre, habe ich nicht gefunden, nur eine für Programmierer. Rechtfertigt natürlich keine Mülleditierungen, aber wirklich geholfen ist den Leuten damit nicht, oder hab ich da was übersehen?
Uns wurde Google Earth (Desktop) beigebracht gemeinsam mit QGIS - da kann man auch einfach Karten erstellen. Das wäre eine Altenative für die, die uMap nicht nutzen wollen.
Aber mir ist aufgefallen: Selbst in uMap kann man Orthofotos hinzufügen, auch wenn nicht gleich auf den ersten Blick ersichtlich. Die Software ist dann doch um einiges besser als Google Earth ;)
Was man natürlich auch machen könnte wären Edits ohne upload, mit Download der OSMChangefiles. Es gäbe dazu einen kleinen Knopf im iD-Editor. Das da aber manche Schüler sicherlich den Falschen knopf drücken ist klar, deshalb würde ich es nicht wirklich empfehlen…
Was ich weiß gibt es ein Beginner-Tutorial, wo man Straßen/Wege hinzufügt, aufspaltet und Gebäude zeichnet. Das bekommt man ganz am Anfang als iD-Walkthrough angezeigt - Und eben jedes Mal, wenn man den Browser/Computer Wechselt - da es irgendwie mit den Website-Cookies zusammenhängt.