Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht, ich werde das Risiko beim Oregon wohl auch nicht eingehen.

Jedes Gerät hat halt seine Grenzen, wobei die Spannungsfestigkeit meist am verbauten Spannungsregler liegt. Nur leider haben einfache Geräte wie z.B. günstige LED-Lampen oft gar keinen Spannungsregler. Da hängt es dann an den anderen Bauteilen.

Wie schon angedeutet, fängt bei Nickel-Zink Akkus die Tiefentladung bereits bei 1.2V an und nicht wie bei Primärzellen oder NiMH-Akkus erst bei 1.0V. Geräte die auf 1V Mindest-Spannung je Zelle ausgelegt sind (oder keine Beschränkung haben), können daher NiZn-Akkus durch die Tiefentladung recht schnell dem Exitus zuführen.

Da ich mir sowieso ein besseres Ladegerät zulegen will (Kosten zwischen 40 und 50 Euro), werde ich wohl beim Jubiläumsangebot zugreifen. Das Risiko, die NiZn-Akkus zu verlieren ist durch den geringen Mehrpreis erträglich. Das Risiko ein Gerät wegen Überspannung zu verlieren scheint auch gering zu sein, wäre im Fall des Falles aber ärgerlicher.

PS: Die NiZn-Akkus von Conrad sind von -20° bis +60° spezifiziert.
Die könnten daher an sehr kalten Tagen gelegentlich eine Alternative sein.

Edbert (EvanE)