Wir hatten ja schon öfter Diskussionen, welche “Wege” überhaupt gemapt werden sollen und wenn ja, wie.
Im Fachmagazin Analyse Berg gab’s in der Ausgabe Sommer 2025 einen Artikel zum Thema von Walter Würtl, Alpinwissenschafter,Sachverständiger, Bergführer und Peter Plattner, Fachautor, Sachverständiger,Bergführer.
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Bei Bedarf würde ich eine direkte Nachricht empfehlen…
Laut dem Anmeldefeld beim Artikel sollte eine AV Mitgliedsnummer sperren. Tut sie aber nicht. Hier eine Seite von dem Digiway Projekt, das im Feber abgeschlossen worden ist - Vergleichstool für Wegeklassifikationen an der Stelle wo es interessant wird.
Wenn man scrollt dann sieht man jedesmal mehr. Der Schmidhubersteig ist zuerst nur ein mittelschwieriger, erst wenn die “Konsequenz” dazukommt versteht man, warum es dort die Toten gibt. Eine wirklich ambitionierte Sache diese Karte. Das “ÖK” Bild zeigt übrigens die AV Karte (alle Wege sind rot). OSM hat in dem Gebiet auch einen T6, der fehlt in ÖK und AV Karte. In der Konsequenzenansicht wäre der wohl fast durchgehend pink.
Gemeint ist wohl für Mitglieder der Sektion Austria. @MerDi wenn der Artikel im Kurasi Magazin mehr hergibt, dann bitte Code per PM. Ich werde den dann lesen, versprochen.
Mit OSM wäre ja teils schon Wanderkarte 2.0 – die nächste Generation – möglich. Ich hab da trotzdem so meine Zweifel, ob diese ganze Informationsflut dann wirklich auch ausgewertet wird, und zwar wirklich von Jeder und Jedem.
PS: Von daher finde ich es nicht erforderlich, dass ÖK und AV den OSM T6 in ihre Karten aufnehmen. Markiert ist der schon, nicht an allen Stellen wo man sich verlaufen kann, aber an manchen, und auch nicht von einer “offiziellen” Stelle.
Vielen Dank @MerDi fürs Kennwort. Die selbst auferlegte Pflicht wahrgenommen und den Artikel gelesen. In den frei öffentlich zugänglichen Daten steht dasselbe und mehr sogar.
Nach meinen Erfahrungen mit der openstreetmap community würden die mit so etwas in OSM nie und nimmer durchkommen, wenn du mit dem Beitrag auf das angespielt hast. Z.B. Schwierigkeiten von Kreuzung zu Kreuzung oder irgendwelchen PoIs am Weg? Viel zu ungenau, hat man mich einmal wissen lassen.
Immerhin die “Konsequenzen” werden dort bestimmt vergleichbar der “Prominenz” eines Gipfels, durch rein rechnerische Operationen auf einem Geländemodell, und wie der Schmidhubersteig zeigt, gar nicht so weit daneben. Also etwas, das um das mapper sich nicht wirklich kümmern müssen dann?
PS: Dass in einer der arcgis Karten der Seberinysteig durch die Sillschlucht vorkommt freut mich als local. Da gibt es auch Stellen an denen man bei einem blöden Ausrutscher nicht nur 5m sondern locker 15m ohne jede Chance das irgendwie bremsen zu können richtig senkrecht abstürzen kann. Nicht zuletzt geschuldet jahrzehntelanger Verwahrlosung der mittlerweile gar nicht mehr vorhandenen Geländer und dadurch dass Breite und Querneigung der Wegfläche durch Trampeln allein auch nicht mehr/weniger werden. Persönlich hab ich kein Problem damit, aber als OSM Mapper der quasi ein Versprechen ausspricht finde ich das ein wenig fordernd, wie mit sowas umgehen. Ich hab auch eine längere Korrespondenz mit jemandem aus dem SAC über das Thema Schwierigkeit von Bergwegen geführt, wirklich erhellend worauf da geschaut wird und was letzten Endes die Klassifizierung bestimmt, aber auch das nicht etwas, das in OSM Schule machen könnte fürchte ich.