Sorry, aber diese Anmerkung

kann ich nach dem Überfliegen des betreffenden Threads nicht teilen.

Welcher der beiden user mit seiner Einstellung “Recht hat”, kann und will ich nicht beurteilen.

Meines Verständnisses nach gibt es in OSM kein “Recht haben”, sondern nur:
a) individuelle, b) begründete, c) in sich schlüssige und d) sich innerhalb des Regelwerks befindliche Entscheidungen der einzelnen user.
Diese Entscheidungen können von anderen durchaus hinterfragt und diskutiert werden. Ein ausschließliches “falsch” oder “richtigt” aber gibt es nicht, solange die Entscheidungen sich an den oben aufgeführten Kriterien orientieren.
Genau das macht die Freiheit in OSM aus und bietet sowohl Chancen als auf gleichzeitig Hindernisse in der Arbeit.

Der eine user begründet seine Herabstufung auf “tertiär” mit der Klassifizieruung der Straße (Kreisstraße=tertiär / Landstraße=secundär / Bundesstraße=primär), der andere user begründet seine Hochstufung auf “secundär” mit der von ihm auch angeführten Definition aus dem Wiki und seiner Kenntnis vor Ort.
Der “Kampf” der beiden user dauert mittlerweile über ein Jahr. Er findet aus der jeweiligen Sicht begründet argumentativ statt. Ob er je ein Ende finden wird oder öffentlich ausdiskutiert werden sollte… wer weiß?

Ich kenne mehrere Situationen, die sich per Definition nicht eindeutig einer bestimmten Einstufung zuordnen lassen. Hier hilft oft der direkte Eindruck vor Ort. Einer der user wohnt sogar dort. Ob seine Einstufung damit die “richtige” ist, kann sicher wieder hinter fragt werden. Es ist aber meiner Einschätzung nach keine willkürliche, sondern eine bewußte und begründete Entscheidung von ihm.

Es wurden sich in diesem Forum schon um unwichtigere Dinge die Köpfe eingeschlagen. Und es gibt für mich deutlich wichtigere Fragen als die nach einer “tertiären” resp. “secundären” Einstufung einer Straße.

Unbestreibar aber bietet dieses Forum in einigen Fragen einen hohen Unterhaltungswert… :slight_smile:

Gruß Jörg