Um das halbwegs objektiv einzustufen, müßte man die Fahrzeuge zählen, die sich im Normalfall da pro Tag lang bewegen, denn das ist ja der eigentliche Zwecke der Straße. Vor der Fahrzeugzahl hängt die Bedeutung als Verbindungsweg zwischen A und B ab und wenn irgendwann die zu bewältigenden Fahrzeuge nicht mehr auf eine Spur pro Richtung passen oder die Schlaglöcher so groß sind, daß man auf Grund der dadurch bedingten Langsamfahrerei nicht mehr die Verkehrsmenge bewältigt, dann muß spätestens ausgebaut werden. Damit ist ja dann eigentlich auch egal, wie der Weg/Straße ausgebaut ist, das bedingt eben nur die praktischen Kapazitätsgrenzen, weil auf 'nem tracktype=grade3, kommt man leider mit 'nem normalen PKW nicht so schnell voran wie auf der Autobahn. Im Endeffekt sind also Straßen mit gleicher bewältigter Verkehrsmenge (OK; ich geh mal von der gleichen Fahrzeugmischung aus) somit auch gleichwertig, unabhängig davon, wie der Ausbauzustand ist.
Weil wäre das nicht so, dann müßte ja ein etwas längerer gut ausgebauter Privatweg, also ich denk da so an 2 Spuren pro Richtung, 'nem hübschen Grünstreifen in der Mitte und natürlich Leitplanken, damit niemand auf dem kreuzungsfreien 500m bis zum Gartentor was passiert… …ah, ja, dann fehlen noch die passenden Schilder aus dem Fachhandel und, weil zumindest für den Grundstücksbesitzer, die Straße ja auch von herrausragender Bedeutung ist, darf man die ja jetzt nach Ausbauzustand auch als highway=trunk mappen. Ist ja egal, das da nur der Besitzer alle paar Tage mal mit dem Auto lang fährt, weil wer wollte nicht schon mal 'ne Kraftfahrstraße oder Fast-Autobahn als Grundstückszufahrt haben… Ist ja viel zu schade, sowas Tolles nur als highway=service zu mappen. 
Hat man keine genauen Kenntnisse über die Fahrzeugmenge, muß man am Ausbauzustand und der Klassifizierung versuchen, die Bedeutung abzuschätzen. Wobei du in der Praxis aber recht hast, weil oft läßt sich ja auich die Verkehrmenge nicht gut einschätzen, weil z.B. der Ausbauzustand trotz gleicher Fahrzeugzahl, auf einer kleinen schlecht ausgebauten vollen Straße, einem eine höhere Auslastung vortäuscht, als auf der gut ausgebauten großen Straße, wo auf Grund der höheren Geschwindigkeit der Verkehr weniger aussieht. Da OSM nicht die Fahrzeugzahl pro Tag festlegt, muß man dann also doch Behelfsschätzungen machen, die dann je nach Betrachtung und Bewertung zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können.
Ja, das Problem sollte man versuchen aus zu diskutieren, weil was anderes löst das Problem nicht wirklich. Weil wenn jemand seinen relativen Maßstab, was eine bedeutungsvolle Straße ist, weiter unten ansatzt, als man selbst, dann muß man versuchen sich auf einen gemeinsamen Bewertungsmaßstab zu einigen.