Die Historic.place sucht seit 2015 einen neuen technischen Betreuer.
Leider hat sich bis heute keiner gefunden.
Die Software hielt auch ohne Betreuung zehn Jahre lang wacker durch, bis Anfang Juli ein technisches Limit erreicht wurde (Produkt aus höchster verwendeter Node-Id und höchster verwendeter Way-Id passt nicht mehr in 64 Bit). Seitdem sind keine Updates mehr möglich.
Ich bin zwar seit Jahren aus OSM raus, aber damit dieses so schöne Projekt nicht mangels Betreuung stirbt, hab ich angefangen, subsidiär die Software noch einmal neu zu bauen, und zwar so, dass sie möglichst unverändert die nächsten 10 Jahre überstehen kann. Aus Gründen wird es diesmal kein Open Source werden. Aus anderen Gründen musste ich die Arbeit zweimal unterbrechen, es wird also noch a weng dauern.
Es wäre davon unabhängig sehr schön, wenn sich doch noch ein Betreuer findet; denn meine Lösung stellt zwar das Überleben sicher, aber eben auch nicht mehr. Zukunft sieht anders aus.
Die erste Aufgabe (Pflicht) ist überschaubar: aus den drei Milliarden OSM-Objekte rund drei Millionen “historische” Objekte als Punkt-Features extrahieren, diese jeweils einer von um die Hundert Gruppen zuordnen, und das Ergebnis in ein CSV schreiben. Ab da kann (fürs erste) der alte Ablauf verwendet werden.
Die Datenmenge ist in den letzten zehn Jahren erheblich gewachsen, aber auch die technischen Möglichkeiten: @GeoDesk zum Beispiel gab es vor zehn Jahren noch nicht.
Also … wer meldet sich freiwillig?
Hinweis: Wenn sich kein Freiwilliger meldet, wird einer per Los bestimmt.![]()
(Fragen zur Aufgabenstellung nicht hier, sondern per DM an mich.)