Stimmt. Wir haben bei uns auch kuriose Varianten: In meinem Umfeld gibt es 2-3 NSG’s da gibt es einerseits eine Beschreibung der der Grenze im Text (in diesem Fall Benennung der Flurstücke) und andererseits die Karte. Das Krasseste ist: in der Textbeschreibung ist ein kompletter langgestreckter See NSG, in der dazugehörigen Karte nur 1/5 (der Südzipfel des Sees). Der Beschilderung nach ist dieses NSG rein praktisch nicht zu digitalisieren.
Der Unteren Naturschutzbehörde zu Folge ist der “kleinste Nenner” relevant, und als solches wird die veröffentlichte NSG-Grenze angesehen, auch wenn dadurch 4/5 des betreffenden Sees plötzlich kein NSG mehr sein sollen… Solche Fälle kommen meines Wissens öfters vor.
Meine Erkenntnis derzeit ist: um eine halberwegs sichere Grenze in einer Karte darzustellen greife ich Immer auf die offiziellen Grenzen des Landes zurück…
Ich hab es so im Gefühl, daß der ganze Prozess um Inspire, OpenGeoData und nun die wohl kommende Freigabe der Geodaten des Bundes auch Druck auf die Landesbehörden üben wird und im Ergebniss dessen eine Freigabe von entsprechenden Geo-Daten der Bundesländer erfolgen wird.
Sven