Ich rate davon ab genau definierbare Werte mit Hilfe von Fuzzy-Begriffe zu subsumieren.

Als Gegenbeispiel denke ich z.B. an das Wort “pink”:
Während der Engländer unter “Pink” den Farbcode: #ffc0cb versteht, versteht ein Deutscher darunter eher: Farbcode: #fc0fc0

Ebenfalls haben wir dann das Problem, das man sprachlich Farben definieren kann, die im RGB-System nicht vorkommen. Gerade einige Druckfarben die üblicherweise im CMYK-Farbraum definiert werden sind nicht im RGB-System definierbar. Gerade C für Cyan ist hier ein gutes Beispiel… während in den Druckfarben Cyan ein Cyan darstellt (Farbcode: #00B7EB) wird im Web der Farbcode: #00FFFF genutzt.

Und warum sollten wir uns in solche “Grenzbereiche” der Farbenlehre wagen, wenn wir einfach einen rgb-Wert definieren können der zumindest im RGB-System eindeutig ist. Gerne kann man zusätzlich auch noch einen CMYK-Wert oder einen RAL oder sonstwas Wert angeben - aber soetwas unspezifisches wie Blau oder Grün würde ich nur ungerne angeben.

siehe auch:

https://cafebabel.com/de/article/farben-sprichst-du-blun-5ae0083cf723b35a145e3398/