glglgl
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Danke für die Rückmeldungen. Das hilft mir, die Aussagen des einen Mappers etwas besser einordnen zu können.
Aber dennoch bereitet mir eines Kopfzerbrechen: Wäre es sinnvoll, zu Beginn einer solchen Mappingaktion erst nur die Wegzeichen zu erfassen und erst, wenn sich ein konsistentes Bild ergibt, die Wege zur Relation einzutragen?
Denn ich hatte auch schon öfters folgende Situation:
Ich begehe einen Waldweg, der sich als Way quer durch den Wald zieht. Dort sehe ich einen Marker. (Alternativ: ich gehe über eine Kreuzung und sehe auf einem der abgehenden Wege ein solches). Jetzt kann ich ja zunächst nur eine Aussage treffen über den Abschnitt bis zur nächsten Kreuzung, da ich u. U. nicht weiß, wie es von dort an weitergeht.
Alternative 1: Ich splitte den Track auf und füge nur den “gesehenen” Teil zur Relation hinzu. Sauber für die Relation, aber dann hinterlasse ich ein Stückwerk an Wegen, bei denen am Ende die Hälfte genausogut hätte zusammen bleiben können. Unschön.
Alternative 2: Ich erfasse erst nur die Wegzeichen als Node, stecke die in eine Relation und, wie oben beschrieben, vervollständige die Relation, wenn zumindest ein Teil fertig ist. Auch unschön, weil in Wanderwegsrelationen gehören in erster Linie Wege und nur untergeordnet Nodes. Zudem ist ein Wegzeichen noch kein Wegweiser. Ansonsten stünden die Wälder voll von tourism=information (o. ä.)
Edit: information=route_marker scheint da wohl richtiger zu sein.