woodpeck
(Frederik Ramm)
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Das ist auch immer ein bisschen eine Frage davon, wie genau Du es nimmst. Hier zum Beispiel steht ein Haus im Wald:
https://www.openstreetmap.org/#map=19/49.44552/8.76423
Das Haus ist aber nicht per Multipolygon aus dem Wald “ausgeschnitten”. Wenn jetzt jemand die Fläche des Waldes berechnet, hat er 100 Quadratmeter zu viel drin, denn dort, wo das Haus ist, ist ja kein Wald. Ein Multipolygon wäre logisch, aber will man sich wirklich die Arbeit machen? Streng genommen ist auch an einem Waldweg kein Wald… oder doch?
Eine kleine Grasfläche würde ich einfach so ins Wohngebiet einzeichnen, fertig. Genau wie im Gebäude-im-Wald-Beispiel oben ist das ganz streng genommen vielleicht falsch. Oder vielleicht auch wieder nicht, denn es könnte ja sein, dass im Flächennutzungsplan tatsächlich “Wohngebiet” steht? Einen größeren Park würde ich eventuell per Multipolygon aus dem Wohngebiet ausschneiden. Ein Fahrradparkplatz auf dem Schulgelände - find ich ok, in den Nachrichten würde es ja auch heissen “auf dem Gelände der XY-Schule wurde eine antike Vase gefunden”, wenn man unter dem Fahrradparkplatz gebuddelt hat 
Also, nicht alles so eng sehen. Wenn irgendwo ein Sandkasten ist, der nicht zum Spielen da ist, sondern für was anderes, dann denk Dir ein neues Tag dafür aus. man_made=container, contents=sand vielleicht. Und wenn der Sandkasten doch zum Spielen ist, dann mal halt einen kleinen “playground” drumrum. Auf lange Sicht passt das schon.
Bye
Frederik