Aus meiner Sicht sollte man in ungeklärten Streitfällen, alle Standpunkte dokumentieren und da wo die Sachen eindeutig als nicht sinnvoll belegt wurden bzw. sich später in der Praxis herausgestellt haben, das Tagging deutlich unter Angabe der Gründe als veraltet und ungeeignet kennzeichnen. An Taggings halten müssen, möchte ich mich nicht. Das heißt, wenn trotzdem Leute weiter mit ungeeigneten Tags arbeiten, dann sollen sie es, aber man soll wenigstens alle klar und deutlich auf die Probleme hinweisen bzw. warnen.

Wer soll das denn steuern? Wie willst du sicherstellen, das dieser jemand garantiert fehlerfreie Entscheidungen im Interesse aller Mapper trifft? Wie und woher soll der Kontrolleur die genauen Beweggründe jedes Mappers kennen, um solche universellen Entscheidungen treffen zu können? Abstimmungen setzen nur diktatorisch die Interessen der Mehrheit gegenüber der Minderheit durch, wobei die Abstimmung nichts über die wirkliche Güte der Entscheidung aussagt.

Was wenn die gravierenden Probleme erst nach der zeitlichen Begrenzung auffallen? Keine garantiert dafür das vom Menschen abgefaßte Proposals uns sonstige Vorschläge garantiert für alle Zeit fehlerfrei sind, man kann nur versuchen die Fehler und Probleme so gut wie möglich auszuschließen. Zum Entscheidungsgremium sonst: siehe oben.

Mein Standpunkt ist da an Hand der argumentativen Fakten zu entscheiden und wenn sich für das Probleme keine Lösung finden läßt, dokumentiert man alle Standpunkte mit jeweiliger Begründung.