Weil die Radroute z.B. durchgängig nur auf Übersichtstafeln oder auf Infomaterial der Touristeninfo eingezeichnet ist und nicht jedes kleine Weglein dann in der Realität durchgängig beschildert wurde.

Für highway=path gibt es aber, unter der Maßgabe, daß das ein universeller Grundtag sein soll, keine Breitenvorgabe oder -einschränkung! Das kann dann mit passenden Zusatztags auch eine Autobahn sein. Also braucht man dann eigentlich auch highway=track nicht mehr, weil ja highway=path für alles benutzt werden kann.

Wie machst du denn dann bei highway=path, die taggingmäßige Abgrenzung zu ursprünglich nicht geplanten Wiesen- oder Bergpfaden, für die auch Fuß-/Radwegnutzung möglich sein kann?

Nicht wundern, wenn du mit dem Motorad oder Rennrad demnächst dann auf einen Wiesenpfad geroutet wirst, bzw. eine als highway=path getaggte Straße mit dem Auto umfahren wird. :wink:

Was die du und die ganzen *=official-Leute wollen ist im Endeffekt doch eine möglichst gute Repräsentation jedes aufgestellten Verkehrsschildes in den Daten. Da die viele Schilder international nicht einheitlich regelt sind, ist es das sauberste, die Schilder als Knoten zu taggen und dann mit einer Richtungsrelation an die jeweilige Straßennutzungsrichtung zu binden.

Bei mir ist es dann ein higway=cycleway und ggf. kommt da bei amtlicher Beschilderung dann noch ein foot/bicycle=designated und/oder foot=yes dran. Ungeplant entstandene Wiesen- und Bergpfade sind dann highway=path, für die der access=* dann auch noch mit foot/bicycle=yes/desgnated getaggt werden kann.