Eine deutsche Wikiseite für diese Tags existiert nicht. access:Nr3 ist überhaupt nicht dokumentiert.
Die Fahrbahn besteht hier aus lediglich 2 Fahrstreifen und einem Sperrfeld in der Mitte, das logischerweise nicht befahren werden darf. Bedarf es dafür dieses Rattenschwanzes an Tags? Reichen dort nicht die Tags für eine ganz normale 2-spurige Straße?
Ich meine, dass Tagging von Hauptverkehrsstraßen ist ja ohnehin komplex genug, sollte man da nicht auf undokumentierte Tags eher verzichten (Prinzip: KISS)?
Und macht es Sinn, die 10 Meter der Fahrbahn, die unter einer Brücke hindurchführen, zu separieren und zusätzlich mit covered=yes zu taggen?
Das Tagging mit *:both_ways für Sperrflächen wird mangels besserer Alternative recht oft benutzt, hat aber auch viele Kritiker. Sperrflächen als Fläche eintragen können wir mit road_marking=*, aber es gibt nichts vernünftiges, sie an einer nicht geteilten Straße einzutragen.
N3 (genauso wie N2) sind EU-Klassifikationen für LKW. access:N3=destination lässt sich ersetzen mit hgv:conditional = destination @ maxweightrating > 12 t
Klar, warum nicht? Die Bedachung hat ja durchaus einen Nutzen, z.B. bei plötzlichem Unwetter.
… Danke für die Erläuterung, war mir bisher unbekannt. Im Bezug auf die Sperrflächen reihe ich mich mal bei den Kritikern ein. Momentan erkenne ich den Mehrwert noch nicht, diese Flächen überhaupt separat zu mappen, es ist ja im Prinzip nichts weiter als eine verbreiterte Mittellinie.
Aber wenn es irgendwer auswertet und das Tagging Sinn macht, wäre eine entsprechende Dokumentation im Wiki (auch in deutsch) schon sinnvoll. Hauptverkehrsstraßen gehören sicher zu den wichtigsten Objekten in OSM, da sind undokumentierte Tags m.E. nicht akzeptabel.
Du meinst, wenn plötzlich die faustgroßen Hagelkörner auf mein Auto prasseln, dass ich dann kurz anhalte, OSM aufrufe, nach dem nächsten “covered=yes” suche und dann gezielt dahin fahre, um mich dort in Sicherheit zu bringen?
Wenn ein Gewitter aufzieht, würde ich als Radfahrer durchaus im Navi auf “nächster Unterstand” tippen - und dann darf so eine Unterführung durchaus auch angezeigt werden.
Wie sich die Zeiten geändert haben. Früher sind wir nach dem Motto “Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter” bei jedem Wetter einfach weitergeradelt/gewandert, daher denk ich an sowas überhaupt nicht … aber ok, Nutzen für die verweichlichten User von heute akzeptiert …
Es kommt in der Tat öfters vor, dass sich unter Brücken das Wasser aufstaut, wenn die Kanalisation dort unterdimensioniert oder einfach verstopft ist.