Mit diesem Changeset habe ich Bussteigen ihr tatsächliches Aussehen gegeben. Der Kollege aixbrick möchten den Busteigknick aber gerne zwecks Routing bzw. Haltmarkierung behalten. Ich würde sagen, das kann man machen, aber nicht mit dem, den physischen Bussteig bezeichnenden tagging.
Das Mapping mit “knick” ist schon sehr strange!
Das war Mappen für den Renderer.
Im Vergleich zum Verbinden der Fußwege mit Bahnsteigkanten sehe ich das hier schlimmer, da mit highway=platform hier der Wartebereich gemeint ist (d.h. der Teil, auf dem man dem Bus warten, nicht um in den Bus hineinzusteigen), nicht die Verbindung von Bussteig zur Fahrbahn und würde hier, wenn überhaupt, nur highway=footway mit footway=link verwenden.
Gibt es denn überhaupt eine Notwendigkeit für diese Verbindungswege? Anders als an vielen anderen Stellen kann man doch einem Router durchaus zumuten, diese Verbindung automatisch zu generieren. Zwischen plattform und highway wird wohl selten ein Hindernis sein.
Zunächst mal ist die Aussage
falsch. Das habe ich nie geschrieben und ich weiß auch nicht woran das festgemacht wird. Auch
stimmt nur bedingt, weshalb ich
verneine. Würde highway=platform gar nicht gerendert, hätte ich damit auch kein Problem.
Damit wird das Thema direkt in eine bestimmte Richtung gelenkt, objektiv sieht anders aus. Der Screenshot als “Blickfang” trägt dann sein Übriges dazu bei.
Ich habe im Rahmen der Changeset-Diskussion die Gründe für das Mapping dargelegt. Ob das tatsächlich von den bisher am Thema Beteiligten gelesen wurde, weiß ich nicht.
Das jetzige Mapping gab es an anderen Bushöfen im AVV schon, bevor ich bei OSM anfing. Ich habe das übernommen und darin bisher auch kein Problem gesehen. Es ist zumindestens durchgängig umgesetzt. Hätte @gallseife zunächst mal andere Bushöfe im AVV betrachtet, hätte er das vermutlich gesehen.
Meine Historie ist da ähnlich. Auch ich habe die “Aachener Sonderlösung” vor vielen Jahren so vorgefunden, wie sie heute ist. Ich war nie ein großer Freund davon und ich meine ich hätte auch im alten Forum dazu mal eine Diskussion gestartet, aber weiß nicht mehr, was da raus gekommen ist. Letztendlich habe ich das, wie so manches im Kopf unter historische Aachener Eigenarten mit Bestandsschutz, abgespeichert.
@gallseife: Ich finde es im Übrigen nicht toll, während einer laufenden Diskussion, bereits weitere Tatsachen zu schaffen: Changeset: 174780142 | OpenStreetMap. ![]()
Ja, ich hab´s gelesen.
Ich werde im Laufe der 48. Kalenderwoche wieder in Düren sein und komme an dem Bushof vorbei. Wenn es was zu einer Lösung dieses Themas beitragen könnte, würde ich einen Satz Photos machen und hier einstellen.
Soll ich?
Der Link zu den Bildern auf Google funktioniert nicht ![]()
Auch auf Mapillary gibt es etliche Bilder
Mir fällt es schwer den Überblick über die Diskussion zu behalten, aber ist es nicht so, dass die Situation vor Ort unstrittig ist und nur die Art, wie das gemapt werden soll, zur Diskussion steht?
Stimmt auch wieder
…
Bei Simmerath ist es nicht geblieben. Es folgten:
Was soll das?
Die Reaktion waren so eindeutig, dass die Diskussion in meinen Augen nach 2 Stunden beendet war. Busteige haben keine Knicke, selbst in Aachen nicht, auch wenn es Gelenkbusse gibt.
Du möchtest den Knick und aus historischen Gründen behalten. Wie ich schon schrieb: “Schon immer so gemacht” ist ein sehr schwaches Argument.
highway= platform markiert den Wartebereich, die Leute stehen nicht auf der Straße.
Mir ist immer noch nicht klar, was du mit dem Knick erreichen willst?
Du hast noch nicht mal abgewartet, ob ich antworte, sondern direkt (“nach 2 Stunden”) Fakten geschaffen. Unter “zur Diskussion gestellt” stelle ich mir etwas anderes vor.
Möglicherweise hätten wir uns auf eine einvernehmliches Vorgehen geeingt und wahrscheinlich wäre ich auch bereit gewesen, das Mapping basierend darauf zu ändern. Das ging dir aber wohl alles nicht schnell genug.
Eine Alternative wäre auch gewesen, es zu ignorieren und es einfach als regionale Eigenheit (siehe @Trockennasenaffe) anzusehen.
Es wäre zumindest schön, wenn du vom neuen Erfassen von Wartebereichen so wie in Changeset: 174795760 | OpenStreetMap absehen würdest. Wir mappen Haltestellen i.d.R. im AVV als Nodes.
Auch wenn ich mit dem konkreten Verhalten von @gallseife ebenfalls nicht glücklich bin, dürfte der Logik der Aussage “Busteige haben keine Knicke” kaum zu widersprechen sein. Um vielleicht auf die ursprüngliche Problematik zurück zu kommen: Wenn ich das richtig verstanden habe, soll der Zweck sein, dass man Haltestellensymbol und Wartebereich optisch zuordnen kann. Wäre es nicht vielleicht ein Kompromiss, wenn man das highway=bus_stop nicht auf die stop_position, sondern auf eine “Ecknode” der platform legen? Das habe ich an anderer Stelle schon öfter gesehen und würde auch dem weit verbreiteten Grundsatz entsprechen, dass das Symbol dahin soll, wo man als Fahrgast hin gehen muss, wenn sowohl stop_position als auch platform existieren.
Dem schließe ich mich an. Erfassen von Wartebereichen als Linie macht meines Erachtens ausschließlich dann Sinn, wenn es sich um “freistehende“ Bussteige handelt. Welchen Mehrwert sollen Ways haben, die nicht mal mit dem Wegenetz verbunden sind? Selbst Bussteige wie hier Changeset: 174791446 | OpenStreetMap halte ich für überflüssig, wenn sie auf einen vorhandenen Platz drauf gelegt werden. In dem Punkt habe ich die AVV-Systematik dahinter nie verstanden. Es scheint so, dass man an offiziellen Umsteigeknoten konsequent Ways nimmt.
Das war auch immer mein Eindruck, weshalb ich das Mapping entsprechend “weitergeführt” habe.
Kommt sehr drauf an, würde ich sagen. Das trifft sicherlich auf plattform im Straßenseitenraum zu, die meines Erachtens eh keinen Mehrwert als way haben. Ist die plattform baulich eingenständig liegt sie manchmal zwischen zwei highways und der Zugang ist nur von einer Seite möglich. Vielfach gibt es auch einen vorgesehenen Zugang, oft mit Bordsteinabsenkung, taktilen Elementen und Markierungen auf der Fahrbahn. Den sollte man mappen, aber da stimme ich zu, nicht als Teil der platform.
