Brouter, QMapShack Routingsperren

In QMapShack kann man GPX-Tracks als Sperren für das Routing verwenden.

Jetzt hatte ich die Idee, ich könnte eine Radreise entlang der deutschen Grenze machen. Deswegen habe ich mir die deutsche Grenze heruntergeladen, diese dann um 10 Kilometer gedehnt und um 10 Kilometer geschrumpft. Also ich habe quasi jetzt einen Korridor von 20 Kilometer die deutsche Grenze entlang.

Dann habe ich in QMapShack den Startpunkt bei Friedrichshafen gesetzt und den Endpunkt bei Emden. Nach einer Stunde hatte BRouter in der Offline-Version immer noch keine Route vorgeschlagen.

Daraufhin habe ich einen Sperrkorridor vom Bodensee bis nach Norddeutschland gemacht, der ungefähr 20 Kilometer breit ist und aus fünf GPX-Punkten besteht. Dann mir eine Route vom Bodensee bis nach Stade berechnen lassen. Diese Route war nach sechs Sekunden fertig.

Meine zwei GPX-Tracks, mit denen ich so quasi den deutschen Grenzkorridor mache, die haben insgesamt circa 11.000 GPX-Punkte. Ist die Menge dieser Punkte das Problem, dass die Rechenzeit ins Unermessliche steigt oder gibt es auch noch andere Möglichkeiten?

Erscheint mir nicht unplausibel.

Die Anzahl der Punkte in der GPX-Datei ist nicht der Grund dafür, dass BRouter die Route nicht berechnet. Diese beiden Punkte liegen mehr als 800 km voneinander entfernt. BRouter eignet sich sehr gut für kurze und mittlere Strecken; für lange Strecken, die 500 km überschreiten, gibt es eine andere Berechnungsmethode.

Routing via _file interface_

The other option is using the BRouter app to calculate a route. This is the preferred option when calculating long-distance-routes that would not finish within the 60 seconds timeout if calculated via the _service interface_.

To do this, start the BRouter app, select two or more waypoints and then start the route calculation. BRouter reads waypoints from the `import` folder `favourites.gpx` file.

If your waypoint database contains a `from` and `to` waypoint the waypoint selection will be skipped. BRouter also uses `via1`, …, `via9` as via waypoints.

If a route is calculated, it is stored as `brouter0.gpx`. BRouter stores the route in `/import/tracks` directory. If started once more with identical input, BRouter will store a second route `brouter1.gpx` for the first alternative and so on.

Die Dokumentation befindet sich in der Datei android_advanced.md

Dies ist eine Eigenschaft von BRouter (nogo-area).

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Abgesehen von den Routingproblemen: Aus eigener Erfahrung bei Radtouren entlang der ehemaligen Grenze (Grünes Band) : Da ist viel natur, aber wenig Infrastruktur. Einkaufen, Einkehren und Übernachten muss man meist weiter weg. Ein gut gefedertes Rad oder sehr dicke Reifen sind klar von Vorteil.

Nach meiner Erfahrung kann der BROUTER web Service durchaus Routen über 1000km berechnen, es dauert dann halt so 10 s +.
@GUFZ: versuch mal, den Grenz-gpx Track (Punktzahl reduziert) direkt in BROUTER zu laden (Track als Route laden). Dann berechnet BROUTER eine neue Route mit den GPX Punkten als Wegpunkte.

Für das Protokoll. Ich habe jetzt eine kürzere Strecke berechnen lassen. Wenn ich die äußere Grenze als Sperrung abschalte und damit nur noch 5500 Punkte berücksichtigt werden müssen, dauert die Berechnung von 400 km statt. ca. 550 Sekunden knapp 900. Also bei Halbierung der Punktzahl bei den Grenzen eine Erhöhung der Rechenzeit.

Darf ich fragen, ob dieser Post von KI gespeist ist. Er weist typische Merkmale davon auf. Ich rede von einem System auf einem Rechner. Der Beitrag spricht von Android.
Diese Version hat ein Zeitlimit und damit Streckenlimit, was bei der Version auf dem Rechner nicht so gegeben ist. Alles stimmt irgendwie, aber es trotzdem ziemlicher Quark, weil die Fakten nicht korrekt zur Kenntnis genommen worden sind.

Vom Bodensee nach Emden geht wo entlang? An einer der Infrastrukturstärksten Gegenden der Welt. Westgrenze ist nicht Ostgrenze.

Und Grünes Band ist nicht Ostgrenze!

@GerdP Hat hier direkt aus der BRouter-Dokumentation zitiert, würde nicht gleich auf den KI-Zug hüpfen (falls du afgb1977 meinst, kann das durchaus sein :D). Normales Google hilft da auch. Hier der Link. Android advanced configuration | BRouter

Da werden Anwendungfälle beschrieben für Methoden die der Brouter in seiner Offline-Version (also Android) bereitstellt.

Was bei einer solchen Sperrmethodik zum Tragen kommt ist durchaus die Anzahl an Koordinaten, insbesondere wenn das Polygon von User-Seite aus übermittelt wird, ist das eine riesen Belastung in der Vorverarbeitung.

Das alle Strecken innerhalb des Polygons nicht befahren werden dürfen, muss erst einmal auf den RoutingGraph angewendet werden, damit der aus dem Rest, insofern noch topologisch korrekt verbunden, überhaupt eine Route berechnen kann. Je mehr Koordinaten, desto mehr Aufwand.

Du hast recht. Dann hat seine Antwort aber noch weniger mit meiner Fragestellung zu tun.

Das scheint mir offensichtlich zu sein. Die Funktion ist wohl eher dafür gedacht, dass man von Hand gezeichnete Polygone nutzt, um einen Bereich für das Routing zu sperren. Da die vielen Punkte in dem Sperr-Polygon für den beabsichtigten Zweck auch gar nicht nötig sind, wäre mein Ansatz, die Zahl der Punkte des Sperr-Polygons zu reduzieren.

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Ups. Als Sie BRouter offline erwähnten, nahm ich an, Sie fragten nach einer Anleitung zur BRouter Offline-App. KI? Nein. Ich nutze Brouter offline als Router für OruxMaps, und wenn ich Routen mit Entfernungen von mehr als 500 km benötige, verwende ich die beschriebene Methode.Es ist ziemlich effektiv. Man braucht nur zwei Koordinaten und das Profil.

Grünes Band meint die Zone um die ehemalige innerdeutsche Grenze, zumindest ursprünglich, Ostgrenze kann mehrere Bedeutungen haben, aber die Ostgrenze Westdeutschlands meint doch dasselbe, abgesehen von Bayern/Tschechien?

dieser User nimmt per Übersetzer teil, ich denke aber dass der Input menschlich ist :slightly_smiling_face:

Das hatte ich nach dem zweiten Beitrag auch gemerkt :sweat_smile:

Bisher war nirgends die Rede von Westdeutschland, im Ausgangsbeitrag wurde von der deutschen Grenze geschrieben. Insofern gehört das Grüne Band gar nicht dazu …

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Autsch. Da hast Du natürlich Recht. Da bin ich ja auch schon einige Male unterwegs gewesen.
Ich verwende für die Reiseplanung auch Brouter, meist mit dem Hintergrund "Radfahren (markierte Routen), aber ich meide wenn möglich die Metropolen.
Ich setzte -zig Zwischenpunkte, so kann ich auch recht problemlos eine Strecke von +3000 km planen. Anschließend verwende ich Google Earth, um die Strecke “abzufliegen”, weil ich es überhaupt nicht mag, längere Strecken an Autobahnen oder Kanälen langzufahren und dann lieber einen Umweg mache.