Cobra
11
Der Zeitaufwand ist immens hoch. Statt einfach dem Editor das Beschaffen der Bilder zu überlassen, muss ich ersteinmal die Gegend bei Aerowest finden, passend zoomen und dann im Schneckentempo die Ausschnitte manuell überlappen (damit das OSM-Logo weg kommt), die zips nach langem Warten auf den Aerowest-Server halbwegs strukturiert speichern, damit ich sie recyclen kann und parallel in josm laden, um zu kontrollieren, dass ich alles hab. In der Zeit könnte ich sinnvolleres tun. Das gleiche, wenn ich bereits lokal existierende Bilder nutzen will - ersteinmal auf Verdacht ein paar laden und die falschen wieder rausschmeißen. Nicht, dass es nicht ginge - ich mach das ja ständig - aber es ginge besser und vor allem schreckt sowas natürlich erst einmal ab.
Dass viele Mapper nix davon wissen, wundert mich nicht. Das 2m-DOP-Projekt in der Oberpfalz wurde damals auch stärker “beworben”. Ich hatte damals zu Aerowest einmal eine kleine Ankündigung gesehen. Allerdings war da soweit ich mich erinnere noch Handarbeit angesagt (zip entpacken, jpg laden, Referenzierung laden) und ich meine, mich zu erinnern, dass entweder mein Gebiet nicht verfügbar war oder sonst irgendwas in dem java-client kaputt oder ziemlich unbequem war. Endgültig darauf gestoßen bin ich erst wieder über ein sehr detailliertes Gebäude mit entsprechendem source-Tag.
Im Zusammenhang mit “nichts davon wissen” - wie wäre es, wenn wir sämtliche verfügbaren Luftbilder und andere Quellen strukturiert mit Art, Aufnahmedatum, Auflösung, Qualität, Bedingungen sammeln? Damit könnten die Editoren dann von sich aus eine Liste mit möglichen Datenquellen anbieten, sobald man ein Gebiet bearbeiten will. Außerdem wäre das ein guter Platz für Offsets bzw. wenigstens Warnungen darüber.