Achso, nein. Tut mir Leid, war etwas missverständlich.
Ich will sagen: Die Stadt (oder das Bundesland) Berlin¹ hat die ganzen 3D-Gebäude erstellt. Sogar mit Texturen. Dazu sind sie herumgefahren und haben die Fassaden abfotografiert. Und für wen? Tja, nur Google-Earth profitiert davon (und die Nutzer davon natürlich). Es sind aber keine freien Daten.
Vielmehr (oder wenigstens auch) sollte die Stadt (oder das Bundesland) Berlin zumindest 2D-Daten der Gebäude freigeben. Und zwar freigeben. Noch lieber wäre es mir, wenn sie es selbst tun würden: Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung (oder so), die gerade diese ganzen 3D-Gebäude gebastelt haben, sollen als nächstes bitte alle Gebäudegrundrisse (mit Adressen bitte) in OSM eintragen. Wäre das nicht fair? Schließlich sind die doch steuerfinanziert.
Oder habe ich was falsch verstanden?
Und Hamburg das gleiche bitte.
PS: Im Impressum² steht, dass die „Zweckbestimmung der Datenerhebung, -verarbeitung oder -nutzung“ die „zielgerichtete Werbung über den Wirtschaftsstandort Berlin“ ist. Wäre da eine detaillierte freie OSM-Karte nicht auch sinnvoll? Zum Beispiel für eine präzise Navigation, die jeder Tourist („ausländischer Besucherinnen und Besucher aus Politik und Wirtschaft“) oder „auswärtige Unternehmen“ nutzen könnten?
¹) Oliver Fiedler
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen
Martin-Luther-Straße 105
D-10820 Berlin
²) http://www.3d-stadtmodell-berlin.de/3d/div/impressum/seite0.jsp