Auch für mich ist das einfach access=private. Die Straße ist nur noch für eine bestimmten Nutzerkreis freigegeben, diejenigen Personen, welche auf der Baustelle zu tun haben.

Der Begriff Baufahrzeuge in obigem Kontext steht nicht für Baumaschinen als Fahrzeugart, sondern einfach für die Fahrzeuge der Personen, die auf der Baustelle zu tun haben. Das könne sowohl PKWs, LKWs als auch Baumaschinen sein.

Zum Vergleich: bei “access=agricultural” (“motor_vehicle=agricultural”) dürfen ja nicht nur Trecker, Mähdrescher, u.ä. dort fahren. Der nutzungsberechtigte Bauer dürfte den Weg auch mit seinem PKW nutzen, falls zweckmäßig und möglich. Genauso dürfen z.B. im Wald auf entsprechenden Wegen nicht nur Harvester und schwerbeladene Holz-LKWs fahren, sondern auch der zuständige Förster mit seinem Geländewagen. Und wenn ich privat einen Harvester hätte, dürfte ich dort trotzdem nicht zum Spaß meine Runden drehen.

Also versteht man auch unter “Baufahrzeuge” keine Fahrzeugart, sondern einen eingeschränkten Personenkreis. Da es anders als bei “agricultural” (oder dem von manchen genutzten “forestry”) für jene kein Spezialtag gibt, wird einfach “private” als Beschränkung benutzt. Dass der Personenkreis dadurch nicht genauer spezifiziert wird, macht nichts, denn die für die Allgemeinheit wichtige Aussage wird klar: Ich muss davon ausgehen, hier nicht lang zu dürfen (siehe auch GeorgFausBs Posting).

Ich würde an der Straße noch eine “note” mit einem Hinweis auf die Baustelle ergänzen. Weiterhin würde ich die dortigen Berechtigungen für Fußgänger und Radfahrer extra bei “foot” und “bicycle” angeben, selbst wenn sie genauso sind. Dadurch wird klar, dass der Mapper auch an Fußgänger und Radfahrer gedacht hat. Viele vergessen jene ja beim Taggen von access.