Es ist nicht “meine” Definition, ich habe sie mir nicht ausgedacht, ich finde sie nicht sonderlich gelungen, aber ich finde ein einheitliches Vorgehen sinnvoller als wenn Tags einfach nach Lust und Laune umgedeutet werden.

Ansonsten sehe ich dein Problem nicht.

  • Naturschutzgebiet und forstwirtschaftliche Nutzung schliessen sich nicht grundsaetzlich aus. Das kann zwar so sein, ist aber nicht immer so.
  • Und wenn da NOCH kein Naturwald ist (du aber offensichtlich davon ausgehst, dass da einer im Entstehen ist), dann ist es ja wohl dem eigenen Ermessen ueberlassen, ob der Wald immer noch durch fruehere Pflegemassnahmen gepraegt ist, oder ob bereits der natuerliche Charakter ueberwiegt. D.h. man hat in der Uebergangsphase abzuwaegen, ob landuse=forest oder natural=wood passender ist, aber warum sollte man das Gebiet weiss lassen? Wenn bei einer Strasse nicht klar ist, ob die noch als tertiary oder vielleicht doch eher als secondary anzusehen ist, dann kommst du doch auch nciht auf die Idee, die Strasse gar nicht einzutragen.

Bei der forstwirtschaftlichen Nutzung darf man nicht so viel Gewicht auf das “wirtschaftlich” legen. D.h. es kommt dabei nicht auf die Gewinnabsicht drauf an, sondern entscheident ist, ob der Baumbestand bewirtschaftet im Sinne von gepflegt wird. Das erfordet nicht, dass da taeglich ein Foerster nach schaut, dazu reicht es schon, wenn aus Gefahrengruenden gezielt Baeume entfernt werden, oder wenn nach x Jahren mal Holz entnommen werden soll.

Gruss
Torsten