„außer dem Aufwand“ ist gut. Genau der wäre doch das Problem. Da kannst du dich vielleicht noch mit einer Handvoll ausgebildeter Mapper dransetzen, aber kein Community-Projekt mehr fahren, das bewusst so aufgebaut ist, dass auch Anfänger sich schnell aktiv beteiligen und Wertvolles beitragen können. Solange wir das wollen, muss OSM vor allem einfach bleiben, und dafür nehmen wir diese Minuspunkte in Kauf.
Es fing mit der Idee an, in unorganisierter Community-Arbeit ein Straßennetz der Welt digital abzubilden, damit es eine freie Kartenbasis zum elektronischen Navigieren gibt. Hättest du 2006 einem Mapper erzählt, zehn Jahre später würden 1 m breite Grünstreifen als Polygone gemappt, man hätte dich schlicht für vollkommen durchgeknallt erklärt.
Natürlich ist es nicht schlecht, Straßengrün zu mappen, das meine ich damit nicht. Aber diese Projekte müssen sich jetzt halt in die gewachsenen Strukturen nachträglich einpassen.
–ks