Aus aktuellem Anlaß möchte ich mal zur Diskussion stellen, ob der Aussichtspunkt am Frischenstein wirklich als solcher eingetragen sein sollte. Am 28.12.2025 ist dort ein Wanderer abgestürzt:
Nun ist das zwar alles als Bergwanderweg (T2) eingetragen, aber das betrifft erstens den gesamten Weg über den Felsrücken. Mein Vorschlag wäre, den Aussichtspunkt zu deaktivieren (um dort keine Ungeübten hinzulocken) und den Wegzipfel zum Felskopf auf T3 hochzustufen.
Die Karte des Nationalparks verwendet wohl die OSM-Daten (oder umgekehrt), aber ohne den Aussichtspunkt.
Mein Vorschlag wäre, den Aussichtspunkt zu deaktivieren (um dort keine Ungeübten hinzulocken)
Das meinst du doch nicht ernst! Ich war schon mehrfach da oben, und es stehen Schilder, die erklären, dass es gefährlich sein kann, wenn man nicht vorsichtig ist. Wir tragen das ein , wo man hin darf und wenn einer alles ignoriert sind unsere Karten nicht dafür verantwortlich.
Aber steht da auch ein Schild, daß es sich um einen Aussichtspunkt handelt, oder ist dieser Aussichtspunkt eine Erfindung der Kartiererin? Im letzten Fall sehe ich keinen Grund, warum man den nicht löschen könnte oder sollte.
Wenn Du schon dort gewesen bist, kannst Du etwas zur Einstufung des Weges sagen? Ist T2 die richtige Kategorie für den gesamten Höhenweg, und sollte man den Zipfel am Felskopf abtrennen und vielleicht noch höher einstufen?
Sieht nicht so dramatisch aus. Andererseits ist da so ein Honk unterwegs, der meint, das Wegegebot gälte für ihn nicht, darum ist unklar, welche Teile des Videos sich mit den ausgeschilderten Wegen decken.
Nach meiner Erfahrung sind die meisten tourism=viewpoint nicht vor Ort beschildert, sondern werden subjektiv von Mappern erfasst. Den Eintrag zu löschen würde hier vermutlich nicht viel bringen, da er zeitnah erneut erfasst wird.
In Bezug auf Komoot ist dies nicht auch nicht relevant. Wer Komoot zur Routenplanung nutzt, lässt sich vielmehr von Komoot-Highligts lotsen. Diese sind in der Regel nicht direkt mit osm-POIs verknüpft. Das Komoot-Highlight “Aussicht von Fritschenstein” wird nicht verschwinden, nur wenn wir den tourism=viewpoint-Knoten entfernen.
Wenn man die Kommentare am Highlight liest, könnte Way: 263076375 | OpenStreetMap zumindest im westlichen Teil um einen Grad hochgestuft werden. Ortskenntnis erforderlich.
Okay, in BW sind mir zwar bislang nur ausgeschilderte Aussichtspunkte aufgefallen, aber egal.
Die Sichtung und Korrektur westlichen Wegteil wäre dann ein Fall für einen Hinweis auf der Karte, wobei mir lieber wäre, den Hinweis würde jemand aus der Gegend schreiben. (Ich habe eine Aversion gegen Hinweise in meiner Liste zu denen ich nichts mehr Beitragen kann (zu weit weg) und die ich auch nicht schließen kann.)
Also: Wegstummel zum Aussichtspunkt überprüfen: Wegbreite, Wegtyp, Einstufung (T3?), Weg ggf. an geeigneter Stelle vom Hauptweg abtrennen.
Der Mann wollte mit Hund da hinunter, wo der Mann im Video hinaufgeht.( Moepmoep)
Der Weg auf den Fritschenstein von Osten aus ist nicht besonders schwierig. Es gibt kleine Risse und wie im gesamten Park ungesicherte Übergänge über kleine Felsspalten. Kurz vor der Aussichtsstelle gibt es dann einen rutschigen Felsen (je nach Wetterlage). Insgesamt ist es nicht sonderlich anstrengend. Wenn man in einem solchen Gelände das Gehirn ausschaltet und einfach losgeht, dann hilft auch kein Löschen. Im Park ist der Wanderweg ausgeschildert und aktuell nicht gesperrt.
Also, nach shoguns aussage muß es dort sein. Zu Beginn des Videos kommt ein kurzer Kameraschwenk nach unten, wo man in etwa die im Artikel genannten 5 m Höhe erkennen kann. Da dürfte die Presse fröhlich übertrieben haben. Außerdem stürzte der Wanderer dann ja gar nicht am Fritschenstein, d. h. auf dem Felskopf/Aussichtspunkt ab. Wenn dem die überzogene Einstufung T5 keinen Respekt eingeflößt hat und auch nicht die glatten Steine, dann kann man über Warnungen in der Karte eben nichts mehr machen.
Ich ziehe alle Änderungsvorschläge zurück. (Man könnte die Passage aber auf T3 runterstufen.)
Laut Spiegel Bericht empfiehlt das DRK die Karten von mapy.com.
“Für die Sächsisch-Böhmische Schweiz empfiehlt das DRK Wanderkarten oder die App »Mapy.com«.”
Auch mapy.com verwendet OSM als Datengrundlage.
Problematisch sehe ich hier und in ähnlich gelegenen Fällen eher die Tourenbeschreibungen inkl der tollen Bildern in komoot und weitere Plattformen (Stichpunkte Social Media)die die Menschen in solch gefährliche Situationen führen.
Wenn der Mann dort abgestürzt ist, wo ich es vermute, dann ist es seine Entscheidung gewesen, dorthin zu gehen. Ich habe mir Komoot für diese Strecke angeschaut: Die Route empfiehlt, zurück nach Osten und dann nach Norden hinunterzugehen und anschließend wieder nach Westen unterhalb der Aussicht zurückzugehen. So zeigte es mir die App an. Komoot sagte auch:
Man habe das Gebiet überprüft und festgestellt, dass potenziell gefährliche Wege klar mit Warnhinweisen gekennzeichnet seien.