Das Netz ist zwar Systematisch aus Waben aufgebaut, aber die einzelnen Elemente sind die Wabenkannten. Der Name ergibt sich durch die zwei Waben, die an dieser Kannte aneinander grenzen.

An den Eckpunkten, wo mehrere Kannten aneinander stossen, stehen nun wiederum Wegweiser, die einen die Richtung fuer die jeweilige Kannte weisen. Zwischen diesen Eckpunkten sind die Kannten nur mit einfachen Richtungspfeilen beschildert.

In meinen Augen waere es ideal, wenn es fuer jede Kannte eine eigene Relation gebe. Fuer eine Wabe des Radnetzes eine Relation zu haben macht dagegen weniger Sinn. Denn normalerweise faehrt man so eine Wabe ja nicht als ganzes ab, sondern man baut isch seine Route aus verschiedenen Wabenkannten zusammen. Ausserdem waere dann jeder Weg (bis auf die Raender) immer in zwei gleichwertigen Relationen enthalten. Das laesst sich auf einer automatisch erzeugten Karte wesentlich schlechter darstellen, als wenn es nur eine Relation gibt.

Ob man das Ganze dann in eine Superrelation sammeln will oder nicht, sehe ich als eher zweitrangig an.

Ganz so trivial ist die Sache mit den Radrouten im Muensterland sicherlich nicht, denn neben den Waben gibt es ja auch noch ausgeschilderte Radstrecken, die von den Wabenraendern zu den einzelnen Ortschaften fuehren. Nicht zu vergessen den Fernwanderweg der 100-Schloesser-Route, der auch nicht immer auf den Waben oder den sonst ausgeschilderten Routen verlaeuft. Da braucht es schon ein paar Tage, bis man sich bei all den Rad-Routen-Schildern zurecht findet.

Gruss
Torsten