Dann wäre die Abstufung zu secondary in Breitengüßbach nur konsequent. Die überregionale Verkehrsbedeutung ist dort ohnehin an die A73 verloren gegangen (vgl. B19 parallel zur A71 zwischen AS Poppenhausen und Schweinfurt-West, um ein Beispiel aus Franken zu nennen).

Die Ringparkstraße dient der Umfahrung der Innenstadt. Wenn Ring- und Ortsstraße auf gleichem Rang attribuiert werden, geht diese Wirkung verloren. Deshalb sind auch die Umfahrungen von Zellerau und Sanderau als sekundär attribuiert worden. Die Mergentheimer Straße ist sogar abschnittsweise auf Tempo 60 km/h zugelassen und war ehemals Bestandteil einer Bundesstraße. Die Sieboldstraße habe ich wiederum bei tertiär belassen, weil diese im Zuge der Straßenbahnerweiterung nur noch im Einrichtungsverkehr bedient werden wird und die Vorfahrtsregel zugunsten des Friedrich-Ebert-Rings bei der letzten Baumaßnahme bereits gedreht worden ist.
Wenn weitere Verständnisfragen offen geblieben sind, dann bitte ich darum, das via PN klären. Aber ich lehne mich als Würzburger dann doch so weit aus dem Fenster, dass ich die Situation hier vor Ort gut genug einschätzen kann. Insbesondere die Umstufung der Nordtangente auf tertiär hat mit den realen Gegebenheiten absolut nichts zu tun. Deshalb habe ich die Änderungen wieder zurückgesetzt.

Zu Bayreuth werde ich mich nicht unnötig wiederholen, sondern nach oben verweisen.