Ich möchte Dir hier teilweise widersprechen: Eine Karte muss generalisieren, aber auch “benutzbar” sein. Für mich bedeutet das, dass ich als Ortsunkundiger der Karte entnehmen kann, wie ich sinnvoll von A nach B komme. Und das würde mir in Karlsruhe z.B. sagen, dass ich mit dem Auto für den Weg von der A65 in Wörth zur A5/A8 nicht die B10 durch die Wohngebiete nehme sondern die autobahnähnlich ausgebaute K9657 aka Südtangente. Wenn es einem Nutzer nur darum geht, wer jeweils die Baulast für eine Strasse hat, kann man das gerne auf einer Spezialkarte darstellen, aber die Standardkarte hätte ich gerne für die Navigation nutzbar (und zwar nicht mit einer Routingsoftware, sondern mit “Finger auf Karte”). Das bedeutet, dass ortskundige Mapper die Strassen nach ihrer Verkehrbedeutung klassifizieren, und der Baulastträger nur einen ersten Anhaltspunkt für die Klassifizierung liefert, solange es keine ortskundigen Mapper in einem Gebiet gibt.

Gruß,
Wolfgang